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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Energie & Elektrotechnik

Clariant produziert das erste kommerzielle sunliquid®-Zellulose-Ethanol

… in der neuen Anlage in Podari, Rumänien. Nach Fertigstellung im Oktober 2021 wurde die Anlage einem gründlichen Inbetriebnahmeprozess unterzogen und hat die Produktion erfolgreich aufgenommen Die Abnahme der gesamten Produktionsmenge wurde mit dem globalen Energieunternehmen Shell für mehrere Jahre vereinbart In der Vorzeigeanlage werden pro Jahr ungefähr 250 000 Tonnen Stroh zu 50 000 Tonnen Zellulose-Ethanol verarbeitet Der Produktionsbeginn in dieser ersten Zellulose-Ethanol-Anlage bestätigt die kommerzielle Nutzbarkeit von Clariants innovativer sunliquid®-Technologie und unterstützt somit die Strategie für das Lizenzgeschäft…

Energie & Elektrotechnik

Dünnschicht-Photovoltaik: Effizient und vielseitig im Doppelpack

Forschende am KIT entwickeln Perowskit/CIS-Tandem-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von fast 25 Prozent – Materialkombination ermöglicht mobile Anwendungen. Solarzellen übereinander zu stapeln, steigert den Wirkungsgrad. Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben gemeinsam mit Partnern im EU-Projekt PERCISTAND nun Perowskit/CIS-Tandem-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von fast 25 Prozent hergestellt – dem bis jetzt höchsten für diese Technologie. Zudem sorgt die Materialkombination für Leichtigkeit und Vielseitigkeit, sodass der Einsatz dieser Tandem-Solarzellen auch an Fahrzeugen, tragbaren Geräten sowie falt- oder rollbaren Vorrichtungen vorstellbar…

Energie & Elektrotechnik

Vom Stroh zum ­flüssigen Kraftstoff

Forschenden gelingt Umwandlung ohne zusätzliche Energie. Forschende der TU Darmstadt haben einen wichtigen Erfolg zur Produktion von nachhaltigen Biotreibstoffen für den Transportsektor erzielt. Mit einer neuen Vergasertechnologie gelang es ihnen weltweit erstmalig, ohne zusätzliche externe Energie biogene Reststoffe wie Weizenstroh zu stofflich nutzbarem Synthesegas umzuwandeln. Das Verfahren könnte dazu beitragen, die Transportbranche in Richtung CO2-Neutralität zu bewegen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Energiesysteme und Energietechnik (EST) verwendeten dafür unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bernd Epple die modulare Pilotanlage…

Energie & Elektrotechnik

RISC-V Prozessorkern wird von De-Bugging-Tool von Lauterbach unterstützt

Der vom Fraunhofer IPMS entwickelte Prozessorkern EMSA5-FS für funktionale Sicherheit auf Basis der Open-Source-Befehlssatzarchitektur RISC-V wird durch ein weiteres wichtiges Debugging-Tool unterstützt. Mit der Integration in die Toolsets des führenden Herstellers von Mikroprozessor-Entwicklungswerkzeugen Lauterbach stehen nun zahlreiche Debug-Funktionen für den 32-Bit RISC-V Core zur Verfügung. Der EMSA5-FS ist der erste fehlertolerante Embedded RISC-V-Prozessorkern nach funktionaler Sicherheit und wurde von der Fachzeitschrift Elektronik als Produkt des Jahres 2022 im Bereich Automotive ausgezeichnet. Nun gab der Entwickler, das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme…

Automotive

Methode zur automatischen Erzeugung von Simulationswelten für Fahrassistenten

Parkassistent, Abstandsregler, Müdigkeitswarner – die Komplexität von automatisierten Fahrfunktionen nimmt stetig zu. Damit steigen auch die Anforderungen an die Test- und Entwicklungsmethoden. Virtuelle Umgebungen bieten den Vorteil, äußere Bedingungen wie Straßen- und Wetterverhältnisse gezielt steuern und autonome Fahrzeuge umfänglich testen zu können. Das manuelle Erstellen solcher Landschaften ist jedoch oft sehr zeitaufwendig und kostspielig. Wissenschaftler des Heinz Nixdorf Instituts, des Instituts für Informatik und des SICP – Software Innovation Campus Paderborn der Universität Paderborn haben nun gemeinsam mit dem Technologieunternehmen…

Energie & Elektrotechnik

Virtuelles Institut „VISE“ untersuchte digitale Energiewirtschaft

Damit die Energiewende gelingen kann, müssen die Energiesysteme digitalisiert werden – daran haben die TH Köln und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) von 2017 bis 2021 im Projekt „Virtuelles Institut Smart Energy“ (VISE) gearbeitet und die technischen sowie ökonomischen Aspekte einer digitalisierten Energiewelt untersucht. Dabei entstand unter anderem unter Leitung der TH Köln ein mobiles Messsystem für kleine und mittlere Unternehmen mit einer Software zur Visualisierung von Energiedaten. Im Teilprojekt „Smarte Technologien für Unternehmen“ untersuchte das Virtuelle Institut Smart Energy…

Energie & Elektrotechnik

Stabilere ultradünne Transistoren

… für die Computerchips von morgen. Der Miniaturisierungstrend macht auch vor Transistoren nicht Halt. Da Halbleiter und Isolator nur im Team funktionieren, müssen Anpassungen in beiden Komponenten erfolgen. Transistoren sind ein fester Bestandteil moderner Unterhaltungselektronik. Sie sind in Smartphones, Tablets und Computern verbaut – Geräte, die immer kleiner und leistungsfähiger werden. In der Materialwissenschaft finden 2D-Materialien wie Graphen daher zunehmend Aufmerksamkeit. Denn auch Halbleiter, wie sie in Transistoren verbaut sind, lassen sich so besser skalieren. Wie dies gelingt, konnte nun…

Energie & Elektrotechnik

Auf dem Weg zur Super-Batterie

Forschungs-Neutronenquelle ermöglicht Einblick in Lithium-Akkus. Mit Neutronen hat ein Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) tief in das Innere von Batterien geblickt, während diese geladen und entladen wurden. Die aus den Beobachtungen gewonnenen Erkenntnisse könnten dabei helfen, Ladevorgänge zu optimieren. Wird ein Elektro-Auto aufgeladen, steigt die Ladeanzeige anfangs schnell, zum Schluss aber deutlich langsamer. „Das ist wie beim Einräumen eines Schranks: Am Anfang ist es einfach, Gegenstände in den Schrank zu stellen, aber je voller er wird, desto…

Materialwissenschaften

Poröse Medien transparent gemacht

Porous Media Lab der Universität Stuttgart ermöglicht skalenübergreifende Charakterisierung von gekoppelten Prozessen in porösen Materialien. Ob 3D-Bilder aus dem Inneren eines Betonbrockens oder Verhalten von Öl-Wasser-Gemischen im Untergrund: Röntgentomographische und mikrofluidische Verfahren sind wichtige Pfeiler, um die unsichtbaren Strömungs- und Transportprozesse sowie das Deformationsverhalten in porösen Medien sichtbar zu machen und zu verstehen. Das Porous Media Lab (PML) an der Universität Stuttgart, das jetzt einen gebündelten Standort auf dem Campus Vaihingen gefunden hat, bietet hierfür eine umfassende Plattform. Als „Shared…

Architektur Bauwesen

Software verbindet Ökobilanz und Betriebswirtschaft beim Hausbau

Die Ökobilanz von Gebäuden soll nach dem Willen der Europäischen Union in Zukunft noch mehr Gewicht bekommen. Die EU-Taxonomie schafft hierfür systematische Grundlagen, indem sie Kriterien für die Bewertung von Investitionen definiert, unter anderem für das Taxonomie-Ziel »Klimaschutz«. Forschende vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP haben nun gemeinsam mit einem Geschäftspartner eine Software-Suite entwickelt, die ökologische Kennzahlen und die ökonomische Kalkulation für Investitionen kombiniert. Das hat direkten Einfluss auf die Kreditvergabeentscheidung von Banken, denn künftig muss bei nicht-grünen Investitionen mit Zinsaufschlägen…

Energie & Elektrotechnik

SPARTACUS macht Batterien stark

Batterien für E-Autos und mobile Geräte sind einfach zu nutzen, aber das häufige Auf- und Entladen und die damit verbundenen Alterungsprozesse beeinträchtigen die Leistung der Batteriezellen und verkürzen deren Lebensdauer. Im Forschungsprojekt SPARTACUS nutzen Forschende des Fraunhofer ISC eine Reihe unterschiedlicher Sensoren, die den internen Status der Batteriezellen beobachten. Die Daten ermöglichen dem Batteriemanagement-System, Lade- und Entlade-Prozesse und die Belastung einzelner Zellen im Batteriemodul zu optimieren. Dadurch lässt sich das Aufladen deutlich beschleunigen – und sogar die Lebensdauer der Akkus…

Verfahrenstechnologie

Per Simulation zu innovativen Luftfiltermedien

Projekt NANOFIL zielt auf Optimierung der Abscheide- und Energieeffizienz im Mikron- und Submikronbereich. Luftfilter in Gebäuden sind nicht nur wichtige Element zur Pandemiebekämpfung, sie schützen auch sensible technische Komponenten vor Verunreinigungen, von Feinstpartikeln bis hin zu Viren oder Keimen. Je nach eingesetztem Filtermedium können die Geräte jedoch viel Energie verbrauchen. Dies rückt vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und der Notwendigkeit der weltweiten CO2-Emissionsreduktion zunehmend den Fokus. Das gemeinsame Forschungsprojekt NANOFIL der Universität Stuttgart und des Filterherstellers MANN+HUMMEL soll nun die…

Materialwissenschaften

Turbinen schneller reparieren mit keramischen Mikrosäulen

Wenn Kerosin in Flugzeugtriebwerken oder Erdgas in Gasturbinen verbrennen, herrschen sehr hohe Temperaturen von mehr als 1500 Grad Celsius. Dieser Hitze halten Turbinenschaufeln mit einer dünnen, hitzebeständigen Keramikschicht über tausende Betriebsstunden stand. Allerdings kommt es durch verschiedene Alterungsprozesse auch zu Schädigungen der Keramikschichten. Aufwendige Reparaturen an der ganzen Turbinenschaufel werden dann nötig. Einfacher und schneller als bisher könnten kleine Schäden in Zukunft mit einem völlig neuen Verfahren behoben werden, das nun Materialforscher vom Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-1) am…

Verfahrenstechnologie

Durchblick auf Abruf – Wenn sich der Nebel auf Knopfdruck lichtet

Forscherinnen und Forscher der Universität Rostock haben in enger Zusammenarbeit mit Partnern von der Technischen Universität Wien ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem künstliche Materialien je nach Wunsch lichtdurchlässig oder sogar gänzlich unsichtbar gemacht werden können. Diese Entdeckung wurde am 25. Mai 2022 im renommierten Fachjournal „Science Advances“ veröffentlicht. Der Weltraum, unendliche Weiten… Das Raumschiff Enterprise geht wie gewohnt seiner Mission zur Erkundung der Galaxie nach, als plötzlich ein undurchdringlicher Nebel alle Kommunikationskanäle abreißen lässt. So oder so ähnlich beginnen…

Verkehr Logistik

Drohnenkommunikationssystem SUCOM in Malawi im Einsatz

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) und der Drohnenhersteller Wingcopter haben das Drohnenkommunikationssystem SUCOM erstmals erfolgreich in Malawi auf dem afrikanischen Kontinent eingesetzt. Das mobilfunkbasierte System ermöglicht die sichere Steuerung von Drohnen, die sich außerhalb der Sichtweite der steuernden Person befinden. Bis zum geplanten Abschluss der SUCOM-Tests in Malawi gegen Ende des Jahres wollen das Fraunhofer HHI und Wingcopter das lokale Lieferdrohnenprogramm mit weiteren örtlichen Pilot*innen zu einem dauerhaften Betrieb ausbauen. Das SUCOM-Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMVI) mit…

Materialwissenschaften

Quasi-Symmetrie in CoSi offenbart neue Art von topologischem Material

Symmetrie ist ein Schlüsselkonzept für unser Verständnis der uns umgebenden physikalischen Welt. Die Anordnung selbstähnlicher Komponenten nach den Richtlinien der Symmetrie diktiert ihr kollektives Verhalten. Es ist kein Zufall, dass sich der menschliche Körper in einer spiegelsymmetrischen Form entwickelt hat, wie es in Da Vincis Werk wunderschön dargestellt ist. In ähnlicher Weise diktieren in der Materialwissenschaft bestimmte Symmetrien die Funktionalität eines Materials auf der Quantenebene. Ein aktueller Schwerpunkt auf diesem Gebiet ist das Verständnis, wie bestimmte Symmetrien zusammenwirken, um grundlegend…

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