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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Materialwissenschaften

KI zur Verbesserung von Elektrokatalysatoren

Bayreuther Forscher entwickelt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine neue Methode zur Verbesserung von Elektrokatalysatoren. Prof. Dr. Johannes Margraf hat mit einem Team von Wissenschaftler*innen eine vielversprechende Methode entwickelt, um die Effizienz von Elektrokatalysatoren zu verbessern. Unter Verwendung von Simulationen und künstlicher Intelligenz haben die Forschenden ein Computerprogramm entwickelt, das gleichzeitig mehrere Eigenschaften des Katalysators optimieren kann. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Journal of the American Chemical Society veröffentlicht. What for? Brennstoffzellen stellen eine von verschiedenen wichtigen Schlüsseltechnologien…

Energie & Elektrotechnik

Grüner Wasserstoff braucht Nachhaltigkeitskriterien

Grüner Wasserstoff gilt als einer der wesentlichen Bausteine für eine klimaneutrale Zukunft. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist Deutschland insbesondere auf Importe von grünem Wasserstoff angewiesen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass bereits während der Produktion Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden? Welche Nachhaltigkeitskriterien sind darüber hinaus essentiell? Und was kann die Politik konkret tun? Antworten auf diese Fragen skizziert die Kurzstudie „Politische Instrumente zur Gewährleistung der Nachhaltigkeit von Wasserstoffimporten“ des Wuppertal Instituts, die im Projekt SUST-H2 im Auftrag von Brot…

Materialwissenschaften

Wenn 3D-gedruckte Pilze Musik machen

Pilzmyzel als nachhaltiger Hightech-Werkstoff im Lautsprecherbau. Pilzmyzel ist ein nachwachsender Rohstoff. In der Pharmazie ist er seit vielen Jahren nicht mehr wergzudenken. Doch Pilzmyzel hat noch viel mehr Potenzial. Als biologisch abbaubarer Werkstoff kann es verschiedene Materialien nachhaltig ersetzen, wie beispielsweise tierisches Leder, Verpackungsmaterial aus Holz, Pappe oder Styropor® und Dämmwolle. Ein Forscherinnenteam am Fraunhofer IWU erschließt nun ein weiteres Einsatzgebiet für den Pilzmyzelwerkstoff: als komplexe Funktionseinheiten zusammenfassende Bauteile, die hochwertige Transmissionline-Lautsprecher noch besser klingen lassen. Das ehrgeizige Ziel lautet,…

Architektur Bauwesen

Weltweit höchster Holzturm für Windkraftanlagen

Fraunhofer WKI berät bei der Verklebung. Für die Firma Modvion AB in Göteborg haben Forschende des Fraunhofer WKI die Klebungen des ersten Holzturms für kommerzielle Windkraftanlagen auf der Baustelle begleitet und das Unternehmen hinsichtlich komplexer Verklebungen beraten. Am 4. März 2024 wurde der sogenannte »Wind of Change Tower« des Energieanbieters Varberg Energi AB eingeweiht. Inklusive einer V90-2.0MW-Turbine von Vestas Group erreicht der Turm eine Gesamthöhe von 150 Metern (reine Turmhöhe 105 Meter), was ihn zum höchsten hölzernen Windkraftanlagenturm weltweit macht….

Energie & Elektrotechnik

Gute Aussichten für Altermagnete in der spinbasierten Elektronik

Verbindung CrSb zeigt vielversprechende Eigenschaften für elektronische Anwendungen. Altermagnete stellen eine neue Materialklasse im Magnetismus dar, die neue Anwendungen in der spinbasierten Elektronik ermöglichen könnte. Ihr magnetisch geordneter Zustand besteht aus einer antiparallelen Anordnung von mikroskopischen magnetischen Momenten, den Spins, so wie bei Antiferromagneten. Im Gegensatz zum Antiferromagnetismus ermöglicht der altermagnetische Zustand ohne Nettomagnetisierung jedoch die Erzeugung elektrischer Ströme mit einer Spinpolarisation, wie sie in der spinbasierten Elektronik benötigt wird. Damit vereinen Altermagnete die Vorteile von Antiferromagneten, das heißt eine…

Energie & Elektrotechnik

Scale4Edge startet in zweite Projektphase

Zukunftsfähige Spezialprozessoren für die Technologiesouveränität in Deutschland standen auf der Tagesordnung der gemeinsamen Veranstaltung der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte KI-Mobil, KI-Power und Scale4Edge. Die Auftaktveranstaltung in Kaiserslautern läutete Mitte Februar die zweite Projektphase ein. Zukunftsfähige Spezialprozessoren für die Technologiesouveränität in Deutschland standen auf der Tagesordnung der gemeinsamen Veranstaltung der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte KI-Mobil, KI-Power und Scale4Edge. In zwei Phasen werden Entwicklungsplattformen für zukunftsfähige Spezialprozessoren (ZuSE) mit Fokus auf Hardware…

Verfahrenstechnologie

Automatisierte Hochdurchsatz-Sortierung lebender Zellen mit Laserlicht und KI

Tests an lebenden Zellkulturen werden für die personalisierte Medizin, Wirkstoffentwicklung und klinische Forschung immer wichtiger. Ein neues KI-gestütztes Hochdurchsatzverfahren der Aachener Fraunhofer-Institute für Lasertechnik ILT und für Produktionstechnologie IPT ermöglicht es, spezifische Zelltypen automatisiert zu isolieren. Mit dem so genannten LIFTOSCOPE können Labore dutzende lebende Zellen pro Sekunde lokalisieren, identifizieren sowie ihre Größe und Schwerpunkte vermessen und analysieren, um sie durch Laser-Induced Forward Transfer (LIFT) in Mikrotiterplatten zu transferieren. Auf der analytica 2024 in München wird die Fraunhofer-Gesellschaft das neuartige…

Materialwissenschaften

Smarter Schutz für zarte Haut

Medizin-Textilien und Sensoren… Hautverletzungen durch anhaltenden Druck entstehen häufig bei Menschen, die ihre Position nicht selbstständig verändern können – etwa erkrankte Neugeborene im Spital oder ältere Menschen. Empa-Forschende bringen jetzt dank erfolgreicher Partnerschaften mit Industrie und Forschung zwei smarte Lösungen für das Wundliegen auf den Weg. Babys, die zu früh auf die Welt kommen und ihre ersten Lebenstage auf der Intensivstation verbringen, haben empfindliche Haut. Empa-Forschende haben daher eine Matratze entwickelt, die Hautschäden verhindert. Bild: Universtitäts-Kinderspital Zürich Lastet längere Zeit…

Energie & Elektrotechnik

F-HiL Reloaded: Innovatives Testsystem

… für die Prüfung, Verifizierung und Validierung von netzbildenden Anlagen. Das vom BMWK geförderte Verbundforschungsprojekt „F-HiL Reloaded“ widmet sich der Erforschung und Entwicklung eines ganzheitlichen Power-Hardware-in-the-Loop Test-, Prüf- und Validierungssystems für die Integration von netzbildenden Stromrichtern in das Energieversorgungssystem sowie intelligenter Prüfverfahren. Das Konsortium setzt sich zusammen aus der Siemens AG, der OPAL-RT Germany GmbH, der SUMIDA Components & Modules GmbH, der Moeller Operating Engineering GmbH, dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik sowie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Das Projekt wurde Ende…

Maschinenbau

Einzigartiger Wickler für die Entwicklung elastischer Filamentgarne

Seit dem 01.03.2024 ist das Technikum des Instituts für Textiltechnik der RWTH Aachen University (ITA) mit einem weiteren, weltweit einzigartigen Wickler ausgestattet. Dieser Wickler des Herstellers Comoli Fermo S.r.l., Paruzzaro, Italien, ermöglicht die Entwicklung elastischer Garne für zahlreiche und innovative Anwendungsbereiche. Mono- und Multifilamentgarne können in einem Geschwindigkeitsbereich von 100 bis 3.200 m/min auf Hülsen mit einer industriellen Standardgröße von 73,6 mm x 83,8 mm x 115,5 mm gesponnen werden. Der Einsatz dieser Spulen ermöglicht eine unmittelbare Weiterverarbeitung entlang der…

Energie & Elektrotechnik

Fertigungstechnologien für preisgünstige und sichere Aluminium-Ionen-Batterien

Das Verbundprojekt BALU entwickelt Fertigungstechnologien für Aluminium-Graphit-Dual-Ionen-Batterien (AGDIB). Ziel ist der Transfer der AGDIB-Zellfertigung vom Labormaßstab in industriekompatible Produktionsumgebungen. Zentrale Aspekte sind der Einsatz unkritischer Rohstoffe sowie umweltverträgliche Herstellung und Wiederverwertbarkeit. Die AGDIB-Technologie könnte eine Alternative zu kosten- und materialintensiven Lithium-Titan-Oxid-Zellen sein. Im Verbundprojekt »BALU – Fertigungstechnologie für Batteriezellkonzepte auf Basis der Aluminium-Ionen-Technologie« entwickelt ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen und spezialisierten Industrieunternehmen die Aluminium-Graphit-Dual-Ionen-Batterie (AGDIB) weiter. Aufgrund der hohen Leistungsdichte besitzt die AGDIB-Technologie ein großes Potential im Bereich hochdynamischer Lastanforderungen und…

Verfahrenstechnologie

Innovative Schmiermittel revolutionieren die Kaltumformung von Metallen

Schmiermittel fürs Drahtziehen auf Basis von Polymeren. Metalle können mittels Kaltumformung zu Drähten verarbeitet werden – ein äußerst aufwändiges Verfahren. Die dafür notwendigen Schmiermittel erfüllen jedoch oft nicht die Anforderungen der Endverarbeiter. Im Rahmen des KMU-innovativ-Projekts »Polyschmierung« haben fünf Partner aus Industrie und Forschung eine neue Klasse von Polymerschmiermitteln entwickelt, die den Prozess deutlich umweltfreundlicher und wirtschaftlicher machen. Sie werden industriell bereits erfolgreich eingesetzt. Gefördert wurde das Projekt mit rund 680 T Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung…

Materialwissenschaften

Wie Oberflächenrauigkeit die Haftung weicher Materialien beeinflusst

Forschungsteam entdeckt universellen Mechanismus, der zur Adhäsionshysterese bei weichen Materialien führt. Klebeband oder Haftnotizen lassen sich leicht an einer Oberfläche anbringen, aber nur schwer wieder von ihr lösen. Dieses Phänomen, die sogenannte Adhäsionshysterese, lässt sich grundlegend bei weichen, elastischen Materialien beobachten: Ein adhäsiver Kontakt wird leichter gebildet als getrennt. Forscher der Universität Freiburg sowie der US-amerikanischen University of Pittsburgh und University of Akron haben nun herausgefunden, dass diese Adhäsionshysterese durch Oberflächenrauigkeit der haftenden, weichen Materialien hervorgerufen wird. Anhand von Experimenten…

Energie & Elektrotechnik

Schnelllade-Standorte E-Lkw

E-Lkw: Was gilt es beim flächendeckenden Aufbau von Schnelllade-Standorten zu beachten? Im Projekt »HoLa« werden an fünf Standorten entlang der A2 zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet insgesamt acht Hochleistungsladepunkte mit dem Megawatt Charging System (MCS) für Lkw aufgebaut und im realen Logistikbetrieb genutzt. Aus den bisherigen Forschungsergebnissen wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet, die wichtige Erkenntnisse für einen flächendeckenden bundesweiten Ladeinfrastrukturausbau beinhalten. Alle Ergebnisse wurden heute auf einer europäischen »HoLa«-Konferenz in Berlin vorgestellt und sind in einem Bericht festgehalten.   Ladepunkte entlang der…

Verkehr Logistik

Großraum- und Schwertransporte effizienter planen

TH Köln forscht zur Optimierung von Routenplanung und Kollisionsprüfung. Der Transport von mobilen Kränen für Bauprojekte oder von Rotorblättern für Windkraftanlagen stellt Unternehmen und Behörden vor Herausforderungen. Um die Befahrbarkeit kritischer Streckenabschnitte wie Engstellen zu gewährleisten, werden häufig Simulationen per Software eingesetzt. Die TH Köln untersucht in einer Machbarkeitsstudie, wie diese Überprüfung unter anderem mithilfe Künstlicher Intelligenz einfacher und zeitsparender durchgeführt werden kann. „Schon die Planung der Transporte ist ein komplexes Unterfangen. Um eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten, müssen die Antragsteller*innen…

Verkehr Logistik

Studie zu Sicherheitsgefühl in Autonomen Shuttlebussen

Im Notfall wollen Fahrgäste einen Menschen sprechen. Als Ergänzung zu Bus und Bahn können automatisierte Fahrzeuge im ÖPNV einen wichtigen Baustein zur Verkehrswende leisten – vorausgesetzt, die Menschen fühlen sich sicher und wohl, auch wenn kein Fahrer und keine Fahrerin an Bord ist. Deshalb ist das Sicherheitsgefühl ein wichtiges Thema in der Forschung rund um die Integration automatisierter Shuttles in den öffentlichen Verkehr. Die Hochschule Coburg liefert dazu neue Erkenntnisse. Angst vor Verbrechen und Belästigung sind der Hauptgrund, warum Menschen…

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