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Technik

Geothermie In Deutschland: Potenzial Und Akzeptanz Steigern

Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….

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Energie & Elektrotechnik

Geregeltes Laserbohren von Microvias

Forschungsprojekt HILaM Bei der Fertigung von Leiterplatten werden mikrometerfeine Durchkontaktierungen, sogenannte Microvias, in mehrlagige Leiterplatten gebohrt. Laserbohrer bewältigen diese Strukturierung mit hohem Durchsatz und einer Präzision von wenigen Mikrometern. Ein Messverfahren auf Basis laserinduzierter Plasmaspektroskopie soll dabei in Zukunft die Qualität der Bohrungen inline prüfen und den Prozess regeln. Die Produktion moderner Leiterplatten mit hoher Leiter- und Bauteildichte ist extrem anspruchsvoll. Die Verbindungen zwischen den Schichten werden mithilfe von Lasern gebohrt. Diese Microvias haben Durchmesser von weniger als 200 Mikrometer….

Materialwissenschaften

Ultraleichte selbstglättende Spiegel

…erhöhen die Effizient hochmoderner Teleskope. Schon immer faszinierte den Menschen der Blick in den Sternenhimmmel und nicht minder faszinierend ist es, die Erde aus dem Weltraum zu betrachten. Möglich ist dies dank der Erfindung des Teleskops, das in seiner modernsten Form als riesiges Spiegelteleskop optisch in „unendliche Weiten“ vordringt. Zumindest theoretisch. Aktuell existierenden Teleskopen sind durch ihre Spiegel Grenzen gesetzt. Im EU-Projekt LiveMirror forscht das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien mit seinen Partnern an Technologien, die diese Grenzen auflösen….

Materialwissenschaften

Magnetisch durch eine Prise Wasserstoff

Neue Idee, um die Eigenschaften ultradünner Materialien zu verbessern. Magnetische zweidimensionale Schichten, die aus einer oder wenigen Atomlagen bestehen, sind erst seit kurzem bekannt und versprechen interessante Anwendungen, zum Beispiel für die Elektronik der Zukunft. Bislang jedoch gelingt es noch nicht gut genug, die magnetischen Zustände dieser Materialien gezielt zu kontrollieren. Ein deutsch-amerikanisches Forschungsteam unter der Federführung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der TU Dresden stellt nun eine originelle Idee vor, mit der sich dieses Manko beheben ließe – und…

Materialwissenschaften

Neue Materialien für nachhaltige Atemschutzmasken

Die Technische Universität Ilmenau entwickelt neue Materialien für nachhaltige und ressourcenschonende Atemschutzmasken. Im Gegensatz zu den während der Corona-Pandemie gebräuchlichen Masken sollen es die neuen Materialien ermöglichen, dass Masken mehrfach verwendet werden können. Dadurch würden erhebliche Mengen an „Medizin-Müll“ eingespart und für Verbraucher würde die Versorgung mit Masken wesentlich günstiger. Das Forschungsprojekt InnoMask, das soeben gestartet ist, wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 1,1 Millionen Euro für drei Jahre gefördert. Weil sie einen hohen Schutz vor Ansteckung mit…

Energie & Elektrotechnik

Ausfallsichere Dehnungssensoren ohne Stromverbrauch

Um die Sicherheit von Brücken, Kränen, Pipelines, Windrädern und vielem mehr zu überwachen, werden Dehnungssensoren benötigt. Eine grundlegend neue Technologie dafür haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bochum und Paderborn entwickelt. Anders als herkömmliche Systeme verbraucht sie keinen Strom und ist nahezu temperaturunempfindlich. Um die Sensoren marktreif zu machen, bereiten Dr. Philip Schmitt, Dr. Lisa Schmitt und Henning Mays vom Lehrstuhl für Mikrosystemtechnik der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Steffen Wittemeier, ehemals an der Universität Paderborn, die Gründung des Start-ups „mechIC“ vor,…

Energie & Elektrotechnik

Dauerlastfähige Wechselrichter

… ermöglichen deutliche Leistungssteigerung elektrischer Antriebe. Überhitzende Komponenten limitieren die Leistungsfähigkeit von Antriebssträngen bei Elektrofahrzeugen erheblich. Wechselrichtern fällt dabei eine große thermische Last zu, weshalb sie unter hohem Energieaufwand aktiv gekühlt werden müssen. Im Projekt Dauerpower entwickelt das Fraunhofer IZM zusammen mit Projektpartnern aus der Autoindustrie einen elektrischen Wechselrichter, der aufgrund eines optimierten Kühlmanagements bei einer geringeren Betriebstemperatur arbeiten kann, wodurch es zu weniger Verlustleistung kommt. Neben einer längeren Volllastnutzung kann dadurch auch die benötigte Halbleiterfläche verringert werden, was die…

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Energie & Elektrotechnik

Wasserstoff-Produktion in der heimischen Garage

Forschungsteam der Frankfurt UAS entwickelt Prototyp für Privathaushalte: Förderzusage vom Land Hessen für 2. Projektphase. Wasserstoff als Energieträger der Zukunft ist nicht frei verfügbar, sondern muss aufwendig hergestellt werden. Das Forschungsprojekt „Smartes Tankgerät für Wasserstoff“ verfolgt die Idee, dessen Herstellung so zu vereinfachen, dass ein Einsatz auch in Privathäusern oder kleinen Gewerbebetrieben gelingt. Es soll möglich sein, grünen Wasserstoff aus reinem Wasser mittels Elektrolyse in einer kleinen Anlage herzustellen, die mit regenerativer Energie, beispielsweise Solarstrom aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage, betrieben…

Materialwissenschaften

Fahrzeugunterböden aus Naturfasern und Recycling-Kunststoffen

Gemeinsam mit Industriepartnern haben Forschende des Fraunhofer WKI einen Fahrzeugunterboden aus Naturfasern sowie recycelten Kunststoffen für den Automobilbau entwickelt. Das Bauteil erfüllt die hohen technischen Anforderungen im Unterbodenbereich und könnte zukünftig herkömmliche Leichtbau-Fahrzeugunterböden ersetzen. Mit dieser Entwicklung wird die Klima- und Umweltbilanz über den gesamten Produktlebenszyklus optimiert. Der Fokus des Fraunhofer WKI lag auf der Materialentwicklung für den Spritzguss sowie auf der Hydrophobierung von Flachs- und Hanffasern für naturfaserverstärkte Mischfaservliese. Den Projektpartnern Fraunhofer WKI, Thüringisches Institut für Textil- und Kunststofftechnik…

Maschinenbau

Zerstörungsfreie Qualitätskontrolle für mehr Sicherheit und Effizienz

Forscher der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) und des Forschungs- und Transferzentrums (FTZ) e.V. haben gemeinsam mit Partnern aus der Industrie ein innovatives Analyse-System entwickelt. Die endoskopische Laser-Analysetechnik namens „EndoDetect“ ermöglicht die Bewertung des Zustands von Baumaterialien und Bauteilen – und das ohne Beschädigung oder Materialprobenentnahme. Wissenschaftler Karsten Schmiedel (WHZ) erklärt neuentwickelte endoskopische Laseranalysetechnik an einem Bauteil. (c) WHZ/Ivonne Mallasch Die zerstörungsfreie Prüfung ist ein entscheidender Schritt in der Qualitätssicherung von Bauwerken. Durch diese Methode können Baumaterialien, Bauwerke oder Bauteile auf…

Materialwissenschaften

Entwicklung neuer Materialien für Sanitärarmaturen

… mit Hilfe von KI. Die Technische Universität Ilmenau ermöglicht durch die Optimierung des Herstellungsprozesses von Chrombeschichtungen Sanitärarmaturen, die qualitativ hochwertiger, umweltfreundlicher und wirtschaftlicher sind als bisher produzierte. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz soll die Material- und Produktentwicklung effizienter gemacht und so die Entwicklungszeiten für die industriellen Produkte verkürzt werden. Das soeben gestartete Projekt DigiChrom, an dem 11 Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen beteiligt sind, ist auf drei Jahre angelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 3,2 Millionen Euro…

Maschinenbau

Oberflächentopografie verlässlicher messen

Die PTB präsentiert einen Leitfaden und en Messnormal für optische Messtechnik auf der Messe Control vom 23. bis 26. April 2024 in Stuttgart. Hügel und Berge, Täler und Schluchten – die Oberfläche eines Bauteils offenbart unter dem Mikroskop mikroskopisch kleine „Landschaften“. Diese Oberflächenbeschaffenheit kann einen sehr großen Einfluss auf die Funktionen eines Bauteils haben, beispielsweise hinsichtlich Reibung, Haftung, Verschleiß oder ihrer optischen Eigenschaften. Man schätzt, dass 10 % aller hergestellten Teile aufgrund von Oberflächendefekten ausfallen, was zu erheblichen Kosten führen…

Maschinenbau

Intelligentes Prüfsystem für technische Gläser

TH Köln optimiert Inspektion von transparenten Glasprodukten wie Linsen. Von Ofenfenstern über Messkolben bis zu Displays für Elektrogeräte: Technisches Glas wird aufgrund seiner Eigenschaften wie Hitze- und Chemikalienbeständigkeit in zahlreichen Branchen genutzt. Um die Produktqualität zu erhöhen, den Energie- und Ressourcenverbrauch zu minimieren und Wartungskosten zu reduzieren, entwickelt die TH Köln gemeinsam mit Projektpartnern im Vorhaben „LensInspect“ ein neues auf Künstlicher Intelligenz basierendes Prüfsystem. „In der Automobilindustrie setzen Fahrassistenzsysteme auf eine Vielzahl von Kameras und optischen Sensoren, um den Fahrkomfort…

Architektur Bauwesen

Basaltbewehrte Brückenkappen aus Recyclingbeton

Die Fachhochschule Kiel und die Hochschule München haben gemeinsam mit Partnern langlebige Brückenkappen aus Recyclingbeton und nichtrostenden Basaltfaserstäben entwickelt. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt. Die neuen Brückenkappen wurden erfolgreich bei der Sanierung der Carolabrücke in Dresden eingesetzt. Diese Innovation bietet eine umweltfreundlichere und witterungsbeständigere Alternative zu herkömmlichen Brückenkappen und hat das Potenzial, in verschiedenen Bereichen des Bauwesens eingesetzt zu werden. Tausende Brückenbauwerke müssen im Bundesgebiet erneuert werden, weil der hier eingesetzte Betonstahl korrodiert. Besonders anfällig…

Energie & Elektrotechnik

Zwei Signale zeitgleich unterwegs

Im hochaktuellen und innovativen Aufgabenumfeld der MIMO-Technologie-Etablierung in der optischen Datenübertragung ist die Promotion von Jasmeet Singh M. Eng. positioniert. Unter dem Titel „Joint-Transceiver Design for Short Reach Multi-mode Fibre Systems“ verteidigte der 30-Jährige, gebürtige Inder am 9. April 2024 seine Doktorarbeit in Madrid. Jasmeet Singh konnte zur Erstellung seiner wissenschaftlichen Arbeit die Forschungsausstattung am Bereich Elektrotechnik und Informatik der Fakultät für Ingenieurwissenschaften intensiv nutzen. Unterstützung auf dem Weg vom Master direkt zur Promotionsphase „Ich bin sehr stolz auf Jasmeet…

Architektur Bauwesen

Die Digitale Baustelle

Wohnungen, Straßen, Brücken – gebaut wird immer. Doch meist mit seit Jahrzehnten unveränderten Bautechniken. Digitale Lösungen schaffen es nur selten auf den Bau und beschränken sich auf ausgewählte Anwendungsbereiche und Pilotprojekte. Dabei steht die Bauwirtschaft vor der Herausforderung, den steigenden Baubedarf mit weniger Ressourcen und Emissionen zu decken. Mit dem Projekt „Die Digitale Baustelle – Bauindustrie 4.0 als Schlüssel für eine digitale und nachhaltige Bauwirtschaft“ will die TU Braunschweig digitale Fertigungstechnologien sowie deren Auswirkungen auf Planungs- und Produktionsprozesse unter realen…

Verfahrenstechnologie

Aufbruch zur laserbasierten Optikfertigung

Die optische Industrie setzt in ihren Prozessketten auf mechanische Verfahren. Das könnte sich bald ändern. Denn das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen treibt digital gesteuerte Laserverfahren voran, deren klare Zeit- und Kostenvorteile bei der Formgebung, beim Polieren und bei der abschließenden Formkorrektur von Asphären und Freiformoptiken zum Tragen kommen. Auf der Fachmesse OPTATEC von 14. bis 16. Mai 2024 in Frankfurt und auf der 1. Aachener Konferenz »Laserbasierte Optikfertigung« am 15. und 16. Oktober 2024 stellt das Fraunhofer ILT…

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