Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Mit einer Tankfüllung Wasserstoff 1200 Kilometer weit fahren: Diesen Reichweitenrekord schafft der Ulmer Student Jörg Weigl mit seinem Brennstoffzellenfahrrad, das er nun auf der Wasserstoff-Expo in Hamburg vorstellte. Angetrieben von einer Brennstoffzelle erreicht sein Liegerad mit Anhänger eine Reisegeschwindigkeit von rund dreißig Kilometern in der Stunde. Tritt er zusätzlich noch ein wenig in die Pedale, können es auch mehr als vierzig werden.
“Das ist nur so ein Projekt aus Begeister
Mehr als 10 000 Kläranlagen tun in Deutschland ihren Dienst. Aufwändig reinigen sie das Schmutzwasser aus Haushalten, Fabriken, und Gaststätten. Das saubere Wasser wird wieder in Flüsse und Seen eingeleitet. Zurück bleibt nur der Klärschlamm – ein Gemisch aus anorganischen und organischen Stoffen. Doch wohin mit diesen Rückständen? Bislang wird der Schlamm in der Landwirtschaft als Dünger genutzt, zur Energiegewinnung verbrannt oder auf Deponien entsorgt. Ab 2005 will der Gesetzgeber jedoch das Depo
Chip und LCD-Display auf einer Glasplatte
Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat ein Display mit integriertem Mikroprozessor vorgestellt. Bei dem CPU Z80 (Bild) sitzen das LCD-Display und ein 8-bit Prozessor zusammen mit den Treibern für den Bildschirm und dem Speicher auf der selben Glasplatte. Das System ist vor allem als Demonstrationsobjekt gedacht. Auf dem Markt soll die Technologie erst 2005 verfügbar sein. Sharp verspricht sich von der Technologie vor allem eine weitere Mi
Bei der Produktion moderner Geräte und Anlagen müssen immer häufiger unterschiedliche Werkstoffe miteinander verbunden werden. Das übliche Schweißen, mit dem man immer nur gleiche Stoffe miteinander verbinden kann, kommt demzufolge nicht in Betracht.
Zudem muss man störende Wirkung auf die Konstruktion wie Wärmeausdehnung und Verformung, Zerstörung von Oberflächenschichten und Probleme beim Fügen dünner Bleche vermeiden.
Eine Möglichkeit, diese Probleme zu reduzieren, ist die Anwendung
Special Effects aus dem Computer sind in heutigen Filmproduktionen fast alltäglich. Allerdings bereiten digitale Bilder Probleme, wenn sie in hoher Qualität auf die Kinoleinwand projiziert werden sollen. Der Grund: Die meisten Projektoren arbeiten nach wie vor mit dem bewährten 35-mm-Film. Damit das Kinopublikum lebensechte Trolle oder Zauberer bestaunen kann, müssen die im Computer hergestellten Sequenzen Bild für Bild auf Filmstreifen gebannt werden. Einen digitalen Laserfilmbelichter entwickelten
Ein Schneider, der einen Maßanzug nähen will, steht vor einem ähnlichen Problem wie der Keksbäcker zu Hause: Wie soll er die Einzelteile Ärmel, Kragen und Partien der Vorder- und Rückseite auf einer vorgegebenen Stoffbahn anordnen? Beim Stechen von Keksen können Reste des ausgerollten Teigs geknetet und erneut ausgerollt werden – für den Schneider sind Stoffreste Abfall. Die industrielle Textilfertigung kann sich dies noch weniger leisten und deshalb versucht man, für die Einzelteile möglichst schne
“Bird of Prey” flog jahrelang im Geheimen
Boeing hat in St. Louis ein Versuchsmuster für ein “unsichtbares Flugzeug” vorgestellt. Der “Bird of Prey”, Raubvogel, entstand 1992 in Boeings Phantom Works und wurde zehn Jahre lang geheim gehalten. An dem Prototypen wurden zusätzlich zum ersten Mal Technologien wie 3D-Virtuality-Reality-Design, Rapid-Prototyping oder große nahtlose Composite-Bauteile erprobt. Manche der Technologien flossen in den vergangenen Jahren in verschiedene Boeing-P
Auf gerader Strecke ist ein ICE schneller als ein startender Düsenjet. Die Räder eines Intercity Express sind hohen Belastungen ausgesetzt. Um Defekte frühzeitig zu erkennen, müssen die Radsätze regelmäßig geprüft werden. Diese Sicherheitschecks galten bisher als zeit- und personalintensiv: Technikerteams prüfen die Räder auf sichtbare Schäden, vermessen Durchmesser und Laufflächenprofile. Nach bestimmten Laufzeiten wurden die Radsätze komplett ausgebaut, ihre Profile erneuert und mit Ultraschalltec
Die Hochschule Bremerhaven arbeitet an einer Windkraftanlage mit H-Rotor und deren Einsatzmöglichkeiten unter Extremsituationen. Dabei soll auch erforscht werden, ob der Einsatz unter Wasser möglich und sinnvoll ist.
Seit einigen Wochen ziert eine eher ungewöhnliche Anlage das Dach der Hochschule Bremerhaven. Dabei handelt sich um eine Windkraftanlage, die anders als die bekannten Dreiflügler senkrechte Flügel in Form des Buchstabens H hat.
Dieser H-Rotor ist Gegenstand von ausführlich
Verfahren für die zerstörungsfreie Analyse und Trennung von Glasklebefugen wird vom 28. Oktober bis 1. November 2002 auf der glasstec in Düsseldorf vorgestellt.
Mit UV-härtenden Klebstoffen lassen sich heute dauerhafte Verbindungen von Glas mit unterschiedlichsten Materialien herstellen, die beispielsweise beim Ladenbau und in der Möbelindustrie vielfältige neue Möglichkeiten schaffen. Sogar große Vitrinen und tragende Glasteile und -wände lassen sich heute ohne Bohrung und Schrauben
Mit rund 7.000 m2 Bürofläche ist das weltweit größte Passivhausbürogebäude in Ulm errichtet worden. Bauherr ist die Software AG – Stiftung. Die Einweihung mit Vertretern von Bund und Land findet am 31.10.2002 im Science-Park II in Ulm statt. Nach rund 18-monatiger Bauzeit wird am 31.10.2002 das weltweit größte Passivhaus-Bürogebäude in Ulm eingeweiht. Das Bürogebäude für bis zu 420 Arbeitsplätze hat fünf Geschosse. Die Grundrissform ist dreieckig mit gebogenen Seiten und räumlich gekrümmter
In seiner neusten Ausgabe berichtet das New Journal of Physics über das komplexe Farbenspiel von Weißlicht-Interferenzen.
Das Phänomen ist für Wellen typisch: Interferenz. Wenn sich Wellen begegnen, schaukeln sie sich gegenseitig auf oder schwächen sich ab – je nach Phasenunterschied. Dort wo Wellenberge – beziehungsweise Wellentäler – aufeinander treffen, nimmt die Intensität der Welle zu. So können bei stürmischem Seegang verschiedene kleine Wellen zu einem wahren Wassergebirge hera
In der chemischen Industrie bahnt sich eine kleine Revolution an: Künftig könnten Produkte nicht mehr in großen Rührkesseln, sondern in winzigen Anlagen mit haardünnen Kanälen und ebenso schmalen Reaktionskammern hergestellt werden. Siemens-Forscher haben für diese Technik einen Miniatursensor entwickelt, der gleichzeitig Druck und Temperatur misst. Wie das Forschungsmagazin Pictures of the Future (www.siemens.de/pof) berichtet, wurde damit ein Schlüsselbaustein für den industriellen Betrieb der Mik
Nach dem Vorpreschen der japanischen Autokonzerne Toyota, Honda und Nissan präsentiert auch DaimlerChrysler ein ehrgeiziges Brennstoffzellenprojekt: Ab 2003 werden sechzig “F-Cell” an ausgesuchten Kunden in Europa, den USA, Japan und Singapur ausgeliefert. Das gab der deutsch-amerikanische Konzern nun bekannt.
Das neue Brennstoffzellenauto F-Cell basiert wie seine Vorgänger aus der NECAR-Serie auf der Mercedes A-Klasse. Das gesamte Brennstoffzellensystem findet dabei im Sandwichboden der La
Zwischen SPD, Grünen und Union besteht offenbar weitgehende Einigkeit über den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und insbesondere der Windenergie. Nach einigen zuvor deutlichen Differenzen zu diesem Thema, ist dies das zu begrüßende Ergebnis einer Podiumsdiskussion zum Thema Windenergie, die gestern in Berlin stattfand. Einen Tag nach Bekanntgabe des rot-grünen Koalitionsvertrages hatten die Initiative Pro Windkraft und die Financial Times Deutschland Vertreter der politischen Partei
Überraschende Einblicke in den Reaktionsablauf und die Funktion des Katalysators / Entscheidende Rolle bisher unerwünschter Kohlenstoff-Ablagerungen
Dem tatsächlichen Reaktionsablauf der Styrol-Synthese – sie zählt zu den zehn bedeutendsten industriellen Chemieprozessen – sind Grundlagenforscher der von Prof. Robert Schlögl geleiteten Abteilung Anorganische Chemie des Berliner Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft auf die Spur gekommen. Aufgrund dieser Erkenntnisse setzte