Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Um den im Sommer erhöhten Strombedarf von Long Island zu decken, wird Siemens mit Pirelli Energy Cables eine Anlage zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) zwischen den Kraftwerken in Sayreville, New Jersey, und Long Island, New York errichten. Über See- und Landkabel von insgesamt 105 Kilometer Länge wird ab Sommer 2007 eine elektrische Leistung von bis zu 750 Megawatt bei einer Gleichspannung von 500 Kilovolt transportiert. Gerade in den Sommermonaten hat das mit acht Millionen Menschen dic
Gemeinsam mit mehreren mittelständischen Unternehmen haben Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe die Fertigungstechnik für einen modular aufgebauten Abstandssensor entwickelt. Im Rahmen des vom BMBF mit 1,4 Millionen Euro geförderten Projektes wurden sämtliche industriellen Fertigungsschritte realisiert. Mit dem modularen Konzept erschließt sich auch für kleine und mittlere Unternehmen eine wirtschaftliche Mikrofertigung innovativer Produkte.
Die Mikrooptik erschließt
Nachdem in den letzten Monaten zahlreiche, nicht immer sachliche, Diskussionen über Gesundheitsgefährdung und Quellen von Feinstaub dem Thema Umweltschutz steigende Aktualität beschert hat, wird diese Aufmerksamkeit sich in Zukunft sicherlich auch auf die Stickoxide ausdehnen. So jedenfalls ist es den strengen Grenzwertvorstellungen zu entnehmen, die für die Fahrzeugmodelljahre ab 2008 nicht nur in der EU zu erwarten sind.
Seit einigen Jahren wird an der Technischen Universität K
Ein Haus in Plattenbauweise kostengünstig vom “Energiefresser” zum komfortablen Super-Niedrigenergiehaus umzubauen: Das soll ein von Wissenschaftlern der Universität Kassel entwickeltes Renovierungsmodell leisten. Im Pilotprojekt SOLANOVA zeigen sie praktisch, dass ihr Modellkostengünstig funktioniert. Dazu renovieren sie einen ungarischen Plattenbau nach ihrem Modell. Zur Anwendung kommt dabei hochmoderne Passivhaus-Technologie. Diese wurde zur Renovierung eines Hauses in Plattenbauweise bisher no
US-Architekt baut 600-Meter Wolkenkratzer am Golf
Geht es darum Weltrekorde zu brechen oder gar neue aufzustellen, ist der Blick Richtung Dubai richtig: Die Fundamente für den höchsten Wolkenkratzer der Welt sind bereits gegraben. Der US-Stararchitekt Adrian Smith, Schöpfer des Silberstahl-Gebäudes, schweigt sich jedoch über manche Eckdaten aus. Der Turm namens Burj Dubai soll zumindest höher als 600 Meter werden. Manche sprechen sogar von Höhen bis 800 Meter, berichtet BBC-Onli
Jüngste Fortschritte in der Mikroelektronik ermöglichten die Entwicklung eines Siliziumchip-Prototyps mit Mikrofluiderweiterungen zur Manipulation einzelner Zellen.
Transparente leitfähige Beschichtungen werden auf vielen Gebieten genutzt – von den neuesten Displayformen (Flachbildschirme, Touchscreens) über elektromagnetische Abschirmung bis hin zu elektrischen Heizungen. Aufgrund seiner hochwertigen optischen Eigenschaften und hervorragenden Haltbarkeit ist Indium-Zinnoxid (ITO –
Die Nachfrage ist groß: Fraunhofer IWM betreibt im Industrieauftrag Fehleranalyse und Verfahrensentwicklung – Zusammenarbeit mit Carl Zeiss zur Anlagenentwicklung
Wenn mikroelektronische Bauelemente versagen, dann steckt der Teufel im nur nanometerkleinen Detail. Den Fehler zu finden, seine Ursachen festzustellen und den Herstellern Änderungen vorzuschlagen, ist eine Kernaufgabe des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Halle.
Gemeinsam mit der Firma Carl Zeiss
Die Fähigkeit sicherzustellen, dass Wasservorkommen zu einem bestimmten Zeitpunkt unverschmutzt sind, ist unentbehrlich, wenn die Sicherheit des Wassers gewährleistet werden soll. Dies wird nun zur Realität durch die Entwicklung von Sonden, die eine Überwachung der Wasservorkommen vor Ort zulassen.
Die meisten derzeit genutzten Methoden zur Wasseranalyse beinhalten die Probeentnahme von der Quelle und deren Weiterleitung an ein Labor zur Untersuchung der Probe. Diese Methode der Fer
Israelische Forscher stellen Treibstoff der Zukunft billig und sauber her
Wissenschaftlern des Weizmann Institute of Science in Rehovot ist es gelungen, Wasserstoff billiger und umweltfreundlicher herzustellen: Mit Hilfe von Solartechnologie soll Zink extrahiert werden. Aus diesem kann dann ganz einfach Wasserstoff gewonnen werden, in dem man Wasser darüber gießt. Zwar ist die Methode noch nicht ganz ausgereift, aber sie scheint nach Ansicht der Experten viel versprechend zu sein, b
Integriertes europäisches Forschungsprojekt entwickelt kostengünstige, modulare und interaktive Automatisierungslösungen für kmU
Automatisierung macht wettbewerbsfähig – das gilt längst auch für den Mittelstand. Marktübliche Lösungen sind für viele kleine und mittlere Unternehmen (kmU, englisch SME) allerdings immer noch zu groß und zu teuer. Neuen Schwung für den Einzug des Roboters in mittelständische Unternehmen verspricht “SMErobot”: Das EU-Projekt entwickelt eine völlig neue,
Der Flugverkehr über Deutschland hat im ersten Halbjahr 2005 erneut stark zugenommen. Insgesamt 1,65 Millionen Flüge zählte die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in den ersten sechs Monaten, das sind 6,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2004. Damit zeichnet sich für die DFS ein Rekordergebnis mit mehr als drei Millionen kontrollierten Flügen im Jahr ab. Im ersten Quartal 2005 wurden keine Luftfahrzeugannäherungen registriert. Die Zahlen für das zweite Quartal liegen derzeit noc
Entwickler produzieren jetzt selbst
Das erste serienmäßig hergestellte Wasserstoff-Moped soll nun ab 2006 auf den Straßen der USA laufen, berichtet National Geographic News. Das ENV (Emission Neutral Vehicle) wurde vom britischen Unternehmen Intelligent Energy entwickelt. Es soll nach Angaben des Unternehmens nun in Eigenregie zur Serienreife gebracht werden.
Der erste Prototyp wurde bereits Anfang des Jahres vorgestellt. Das Gefährt, das etwa 8.000 Dollar kosten soll, err
Wissenschaftlern der FernUniversität in Hagen ist es gelungen, Phänomene der Terahertzwellen-Technologie zu erklären, die US-Wissenschaftlern vor einiger Zeit aufgefallen waren. Durch die Arbeit von Dr. Qing Cao und Univ.-Prof. Dr. Jürgen Jahns, Lehrgebiet Optische Nachrichtentechnik im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, ist die Realisierung preiswerter Antennen zur Erzeugung von Terahertzwellen mit simplem Stahldraht einen Schritt näher gekommen – und damit auch der Einsatz in v
LSA-System soll Betrug mit Dokumenten verhindern
Das “Laser Oberflächen Authentifizierungs”-System (LSA) kann den “Fingerabdruck” eines Dokuments erkennen, in dem es die Oberfläche scannt und so winzige Unterschiede in der Zusammensetzung von Papier, Plastik, Metall oder Keramik erkennt. Das System wurde von Nanotechnologen am Imperial College London entwickelt und soll eine kostengünstige Alternative zu aufwändigen Technologien zur Identitätssicherung sein.
Laut Russel Cow
Jahr für Jahr rollen mehr Fahrzeuge auf Österreichs Straßen. Dabei begrenzt aber nicht nur die Leistungsfähigkeit der heimischen Verkehrswege, sondern auch das Ausmaß an schädlichen Emissionen die verkehrstechnischen Möglichkeiten entscheidend. Was unternimmt der Gesetzgeber in Österreich, über welche Lösungen denkt die Europäische Union nach? Das Institut für Straßen- und Verkehrswesen hat die Problemstellung “Verkehr im Alpenraum” zum Thema für seine diesjährige Sommerakademie gemacht: Am Donn
Karlsruher Uni-Institut analysiert Trafos mit mathematischem Modell
Ein Großteil der Transformatoren in Kraft- und Umspannwerken kommt in die Jahre: Rund 30 Prozent aller in der deutschen Energietechnik verwendeten Leistungstransformatoren sind bereits über 30 Jahre alt – und damit nahezu am Ende ihrer Nutzungsdauer. Das Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik (IEH) der Universität Karlsruhe optimiert deshalb eine Methode, mit der die Wissenschaftler ins Innere e