Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Hoffnung auf neuen Behandlungsansatz von Diabetes
Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums sind der Ursache von Diabetes-Typ-2 weiter auf die Spur gekommen. Das Forscherteam um Anja Krones-Herzig hat das Molekül CARM1 als Transkriptionsfaktor identifiziert, das unter bestimmten Bedingungen Schlüsselenzyme der Zuckerneusynthese aktiviert und damit zu einem höheren Blutzuckerspiegel führt. Über die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im Journal of Biological Chemistry berichtet
Metalle, die wie ein Hefegebäck Luft enthalten, setzen sich wegen ihrer besonderen Werkstoffeigenschaften allmählich in industriellen Anwendungen durch. Weit weniger bekannt sind dagegen offenporige Varianten für dekorative Zwecke.
Innenarchitekten können bei ihren Planungen auf eine immense Fülle dekorativer Platten zurückgreifen. Raumteiler und abgehängte Decken etwa gliedern einerseits den Wohnraum oder ein Büro, andererseits sollen sie aber für Licht, Luft oder Schall mehr oder
6,7 Millionen Euro für neuen DFG-Sonderforschungsbereich “Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile” an der TU Chemnitz
Mit jährlich etwa 1,7 Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den kommenden vier Jahren den Sonderforschungsbereich 692 “Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile (HALS)” der TU Chemnitz. Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristige Forschungsvorhaben, in denen Wissenschaft
Wissenschaftsmagazin “Georgia Augusta” präsentiert Arbeiten aus der Materialforschung
Die Erforschung und Entwicklung neuer Werk- und Wirkstoffe stehen im Mittelpunkt der vierten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Georgia Augusta”, das die Georg-August-Universität in Zusammenarbeit mit dem Universitätsbund Göttingen herausgibt. Unter dem Titel “Materialien und Stoffe” geben Göttinger Wissenschaftler auf rund 150 Seiten Einblicke in einen zentralen Arbeitsschwerpunkt der Universi
Das Auto erkennt eine Unfallgefahr und reagiert sofort auf die Situation, ohne Eingreifen des Fahrers. Was momentan noch als utopisches Szenario erscheint, ist in Zukunft durchaus vorstellbar: “Kognitive Automobile” zu entwickeln ist Ziel des Sonderforschungsbereichs/Transregio 28, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum 1. Januar 2006 einrichtet. Beteiligt sind die TU München, die Universität Karlsruhe (TH) sowie die Universität der Bundeswehr in Neubiberg. Die Geschäftstelle ist am Lehrst
Ein DBU gefördertes Vorhaben: Im Rahmen dieses Projektes wird ein vollständig biogener Wärmedämmstoff für die Wärmedämmung im Baubereich entwickelt
Die bis heute üblicherweise eingesetzten Wärmedämmstoffe basieren fast ausschließlich auf fossilen oder anorganischen Rohstoffen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Kunststoffe wie EPS, PS und PUR sowie Glas- und Steinwolle. Inzwischen werden jedoch Naturmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Hanf, Flachs, Stroh, Schilf und
Das Handwerk muss sich frühzeitig mit der Brennstoffzellentechnologie befassen, fordert das Fraunhofer ISI. Andernfalls droht der Verlust von Arbeitsplätzen.
Brennstoffzellen liefern Strom und Wärme – damit sind die umweltfreundlichen Kraftpakete ideal zur Versorgung von Wohn- oder Bürogebäuden. Welche Konsequenzen dies für das Handwerk hat, untersucht das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe gemeinsam mit dem Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechni
Windkraft/Offshore – Erster wichtiger Schritt zu einer marinen Raumordnung
Das Bundesamt fuer Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat erstmals besondere Eignungsgebiete fuer Windenergieanlagen in der Nord- und Ostsee festgelegt. Die heute im Gemeinsamen Ministerialblatt veroeffentlichten Gebiete befinden sich in der so genannten “ausschliesslichen Wirtschaftszone” (AWZ), also im Bereich jenseits der 12-Seemeilen-Hoheitszone bis zu einer Entfernung von 200 Seemeilen von der Kueste.
Schon ein bisschen Spucke reicht bald aus, um schneller und genauer als bisher einen Drogenkonsum aufzudecken. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik im brandenburgischen Nuthetal entwickeln ein neues Testsystem in Form eines Biochips, das im Speichel bis zu zehn verschiedene Drogen gleichzeitig nachweisen kann. Es soll unter anderem Notärzten helfen, rasch zu erkennen, ob bei einem Patienten eine Drogenvergiftung vorliegt.
An dem Projekt, das vom Bundesministerium
Manfred Fiebigs Erkenntnisse machen den Weg frei für leistungsfähigere und langlebigere Festplatten oder Arbeitsspeicher sowie für bessere Speicherchips. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat dem 39-Jährigen Forscher aus dem Max-Born-Institut den Walter-Schottky-Preis für seine bahnbrechenden Arbeiten zu magnetoelektrischen Effekten in Multiferroika zuerkannt.
Dr. Manfred Fiebig (39) vom Max-Born-Institut wird mit dem Walter-Schottky-Preis 2006 der Deutschen Physikalisch
BINE-Projekt-Infos zur energetischen Sanierung
Altbauten verbrauchen viel, zunehmend teure Energie. Einsparmöglichkeiten von 50% und mehr sind keine Seltenheit. Trotzdem ist es bei einer Sanierung noch längst nicht selbstverständlich, die Gebäude auch energetisch zu verbessern. Investitionen in Wärmedämmung und eine bessere Haustechnik zahlen sich aber aus. Die neuen BINE-Projekt-Infos “Gebäude sanieren – Komponenten im Test” (13/2005) und “Gebäude sanieren – Universitätsbibliot
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) begrüßt die Ziele der neuen Energieeffizienz-Richtlinie der EU als wichtigen Impulsgeber für eine zukunftsfähige Energienutzung. Die Vorgabe, den Energieverbrauch innerhalb von neun Jahren um neun Prozent zu senken, wird den wachsenden Markt für Energieeffizienz weiter beschleunigen. Davon werden die Anbieter von innovativen Energiedienstleistungen und Technologien ebenso profitieren wie die Energieverbraucher in Haushalten, Industrie, Dienstleistung und Ver
Öko-Institut kritisiert: Energiemix wird falsch berechnet / Irreführung der umweltbewussten Verbraucher
Atom, Gas, Kohle, erneuerbare Energien – aus welchen Quellen stammt der Strom, mit dem wir beliefert werden? Und welche Umweltbelastungen sind damit verbunden? Darüber wird die nächste Stromrechnung jetzt informieren: Ab 15. Dezember müssen Stromversorger in Deutschland ihren Energiemix kennzeichnen und auf Rechnungen sowie in Werbematerialien über die Herkunft des gelieferten St
Die Korrosion bei der Biomasseverbrennung stellt schon seit langem ein komplexes Problem dar. Jetzt fand man heraus, dass durch die Verwendung geeigneter Materialien die Korrosion in Heizkesseln, in denen Biomasse verbrannt wird, sogar bei hohen Temperaturen bis zu 550°C gesenkt werden kann.
Bis jetzt betrugen die Temperaturen in Biobrennstoffheizkesseln nicht mehr als 480°C. Ursache hierfür waren bestimmte Einschränkungen bei den Materialien. Das Problem bei derartig niedrigen Temperature
Ab Morgen muss jeder Stromanbieter in Deutschland gegenüber seinen Kunden ausweisen, aus welchen Energiequellen der gelieferte Strom erzeugt wurde. Der Strom erhält damit einen Stammbaum. Die Angaben sind in die drei Kategorien nukleare Erzeugung (Kernkraft), fossile und sonstige Energie (Braun- und Steinkohle, Öl, Erdgas) sowie Erneuerbare Energie (Wasser, Wind, Biomasse, Fotovoltaik) zu unterteilen. Diese Angaben sind durch die mit der Stromerzeugung verbundenen Umweltauswirkungen zu ergänzen. Das
Piezoelektrische Geräte werden als Aktoren und Sensoren in zahlreichen Anwendungen einschließlich Messwandler und Tintenstrahldrucker eingesetzt. Im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts bediente man sich der Nanotechnologie, um neue keramische Materialien für moderne Anwendungen zu entwickeln, die eine hohe Empfindlichkeit benötigen.
Das Projektteam hat aus Nanopulvern der Perovskit-Phase piezokeramische Materialien unter Verwendung eines einstufigen Synthesepfads hergestellt, der auf der