Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Ein regionales Energiespar- und Klimaschutzkonzept für die Stadt Greifswald wird zurzeit als gemeinsames Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching und der Universität Greifswald entwickelt. Auf der Grundlage einer Energie- und Kohlendioxidbilanz will man eine effizientere Energienutzung und damit Klima- und Ressourcenschutz sowie regionale Wertschöpfung erreichen. Dies ist eines der Projekte, die auf dem ESCOBALT-Symposium “Transnationales Energiespar-Netzwerk” v
In Brandenburg soll noch vor Ende des Jahrzehnts das größte Geothermiekraftwerk in Deutschland mit 25 MW elektrischer Leistung entstehen. 250 Mio. Euro sollen investiert werden, um Strom aus 5.000 m tiefliegendem Vulkangestein zu gewinnen. Das GeothermieZentrumBochum, in das wissenschaftliches und technisches Know-how der RWTH Aachen, der Fachhochschule Bochum und der Fachhochschule Gelsenkirchen einfließen, wird die wissenschaftliche und techni8sdche Begleitforschung leisten.
Nicht zul
Eine Ausgründung des Berliner Ferdinand-Braun-Instituts für Höchstfrequenztechnik überzeugt beim Businessplan-Wettbewerb: BeMiTec erringt mit ihrem innovativem Technologiekonzept für leistungsstarke Transistoren den 2. Platz unter mehr als 450 Bewerbern.
Schneller, kleiner und leistungsfähiger: Das sind die Attribute, mit denen neuartige Galliumnitrid-Leistungstransistoren (GaN) für künftige Mobilfunkanwendungen beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2006 (www.b-p-w.de) g
Mini-Gasturbinen sollen Batterien ersetzen
Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben ein neues Antriebssystem entwickelt, das mit einer Drehzahl von einer halben Million Umdrehungen pro Minute (rpm) arbeitet. “Das ist eine zehnmal höhere Drehzahl als bei herkömmlichen industriell eingesetzten Motoren. Wir denken, dass verschieden Industriezweige in der Zukunft von unserer Entwicklung profitieren können”, meint Projektleiter Christof Zwyssig im G
Ein Hauch von Glas auf Plastikflaschen
RUBIN 1/06: Plasmasterilisation von PET-Flaschen
Die sog. PET-Flasche hat die Gunst der Kunden längst erobert und die altbewährte Glasflasche aus dem Supermarkt verdrängt. Doch jetzt soll wieder Glas als dünne Schicht den Kunststoff undurchlässig gegenüber Gasen und die Getränke haltbarer machen. Für Prof. Dr.-Ing. Peter Awakowicz und sein Team (Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und Plasmatechnik, Fakultät für Elektrotechnik und
Knackige Wiener, saftiger Bierschinken und herzhafte Lyoner sind sehr beliebt. Unter der Pelle versteckt sich jedoch viel Fett. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV haben gemeinsam mit einem Metzgermeister ein neues Herstellungsverfahren für Wurstprodukte mit nur 2,5 Prozent Fett entwickelt.
Der Winterspeck soll weg. Wer träumt da nicht von leckeren Lebensmitteln, die beim Abnehmen helfen – zum Beispiel von Wurst ohne Fett. Konventi
Unter den Fügetechniken gibt es kaum eine, die sich so umfassend entwickelt wie die Klebtechnik. Auch in der Medizin wird das Fügeverfahren zunehmend eingesetzt. Medizintechnische Artikel, die mit Klebtechnik gefertigt sind, zeigen Forscher auf der Messe MEDTEC.
Es gibt gute Gründe dafür, immer mehr Teile von Flugzeugen und Autos zu kleben, statt sie zu schrauben, nieten, löten oder schweißen. Der große Vorteil dieser Fügetechnik: Die Kräfte zwischen den Komponenten verteilen sic
“Das europäische Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) wird die Sicherheit der Hochgeschwindigkeitszüge in Europa deutlich verbessern. Zudem werden die großen Verkehrstrassen in Europa durch ETCS zusammen-wachsen.” Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister Ulrich Kasparick in Berlin nach einer Testfahrt mit dem System auf der Strecke Berlin-Leipzig. Zum ersten Mal sei ETCS auf eine Geschwindigkeit bis 180km/h hochgefahren worden. “Dies belegt, dass
Simulationsverfahren verringern nicht nur Kosten, sondern sie machen auch Fahrzeuge sicherer. Der Einsatz dieser Verfahren spielt daher vor allem in der Entwicklungsphase eine entscheidende Rolle. Jetzt ist eine Software am Markt, mit der sich Konstrukteure am Bildschirm interaktiv durch das virtuelle Auto bewegen und jedes noch so kleine Detail wirklichkeitsgetreu nachstellen können. Der Vorteil liegt auf der Hand: Automodelle können in ihrer Gesamtheit getestet und mögliche Störungen oder Fehler
Chemnitzer Forscher entwickeln ergonomisches Sitzsystem für Autos Wir kennen die Warnung seit unseren ersten Schultagen: Wer nicht gerade sitzt, bekommt Haltungsschäden und Rückenprobleme. Diese Gefahr besteht aber nicht nur in der Schule oder im Büro, sondern auch im Auto. “Bereits nach 30 Minuten Fahrt ermüdet die Rückenmuskulatur und es entsteht der bekanntlich ungesunde Rundrücken”, weiß Dr. Holger Unger, Mitarbeiter der Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz. Deshalb er
Schnelle Lichtwellenleiter steigern die Sicherheit im Straßenverkehr
Audio- und Videosignale im Fahrzeug per Lichtwellenleiter aus Polymerfasern zu übermitteln, ist bereits heute Stand der Technik. In Zukunft werden zunehmend auch die Daten von aktiven Sicherheitseinrichtungen mit einem sehr hohen Schutz gegen elektromagnetische Störungen von Lichtwellen übertragen. Die Schott AG hat für diese Anwendungen eine Multicore-Glasfaser entwickelt, welche die dafür notwendigen hohen Übe
Ob Blut oder Diamantenstaub: Die kleinsten Sieböffnungen der Welt können nahezu jeden beliebigen Stoff mit einer Genauigkeit von bis zu zwei Mikrometern separieren. Auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2006 zeigt das britische Unternehmen Tecan Präzisionsprodukte aus Metall. Tecan ist Teil des Produktmarktes Mikrotechnik, auf dem der IVAM Fachverband für Mikrotechnik im Rahmen der Fachmesse MicroTechnology mehr als 50 internationale Aussteller vereint.
Die Mikrostrukturen der Fi
Das mühsame Putzen des Bades könnte bald der Vergangenheit angehören, dank einer Beschichtung, die diese Aufgabe übernimmt. Wissenschaftler der in Sydney gelegenen University of New South Wales (UNSW) entwickeln gegenwärtig eine Beschichtung, die, wie sie hoffen, für selbstreinigende Oberflächen in Krankhäusern aber auch Privathaushalten eingesetzt werden kann.
Unter der Leitung von Professor Rose Amal und Professor Michael Brungs untersucht ein Forscherteam am Australian Research
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, BAM, und Fraunhofer-Gesellschaft, FhG, gründen “Joint Laboratory”
Die Diagnose von Bauwerken erfordert neue Konzepte und Verfahren, um verlässliche Aussagen über deren Verkehrssicherheit, Standhaftigkeit und Dauerhaftigkeit treffen zu können. Hierzu müssen Kenntnisse erweitert und Methoden zur Zustandsermittlung von Bauwerken verbessert werden. Um diesen Weg zu ebnen, gründen die FhG und BAM gemeinsam eine Forschungsgruppe.
Forscher der ETH Zürich haben ein neues Antriebssystem mit einer halben Million Umdrehungen pro Minute entwickelt. Dies ist eine zehnmal höhere Drehzahl als bei herkömmlichen industriell eingesetzten Motoren. Die Professur für Leistungselektronik schätzt, dass verschiedene Industriezweige in Zukunft von diesem Forschungserfolg profitieren können.
Die Zukunft sieht immer höhere Geschwindigkeiten für rotierende Werkzeuge vor, so zum Beispiel für Bohrer in der Medizintechnik oder
Weil bestehende Bausubstanz und Infrastrukturanlagen instand gehalten bzw. erneuert werden müssen, entstehen der deutschen Volkswirtschaft regelmäßig außerordentlich hohe Kosten, – und dies mit steigender Tendenz. Mit zwei Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab sofort das Projekt “REFRESH – Lebensdauerverlängerung bestehender und neuer geschweißter Stahlkonstruktionen”, an dem sich die Industrie mit weiteren zwei Millionen Euro beteiligt. Das auf dreieinhalb