Wie denkt die deutsche Bevölkerung über die Nutzung von Erdwärme? Dieser Frage ist die Universität Leipzig in einer Teilstudie eines von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geleiteten Forschungsprojekts nachgegangen. Ziel der bundesweiten Befragung war es, den Status quo der öffentlichen Wahrnehmung und Akzeptanz der Oberflächennahen Geothermie zu erfassen – also jener Form der Erdwärmenutzung, bei der bis zu 400 Meter tiefe Sonden das thermische Potenzial des Erdreichs zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzbar machen….
Beeindruckender Erfolg der Hochschule Kaiserslautern… In einem deutschlandweiten Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat sich die Hochschule Kaiserslautern gemeinsam mit ihren Verbundpartnern Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e. V. (PFI)“ und „Zukunftsregion Westpfalz e.V. (ZRW)“ mit „Waste2Value – Mikroorganismen verändern die Westpfalz“ erfolgreich gegen eine Vielzahl von Wettbewerbern durchgesetzt. Mit „Waste2Value – Mikroorganismen verändern die Westpfalz“ werden Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft in der Westpfalz die Grundlagen schaffen, um mit Hilfe von Mikroorganismen Farbstoffe aus CO2 und Sonnenlicht, Treibstoffe…
TUM, IABG und Bayerisches Verkehrsministerium bündeln Kräfte. Die Technische Universität München (TUM) und die Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) errichten in Ottobrunn ein neues Testfeld für intelligente Mobilitätskonzepte. Auf der vom Bayerischen Verkehrsministerium geförderten Versuchsanlage erforschen sie das Zusammenwirken zukünftiger, autonomer Verkehrssysteme sowie deren sicheren und standardisierten Betrieb. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas F. Hofmann und IABG-Geschäftsführer Prof. Dr. Rudolf F. Schwarz haben heute eine Vereinbarung zum Bau des Testfelds unterzeichnet. Die Anlage soll ab dem kommenden Jahr auf…
FH Kiel entwickelt und erprobt Modell eines Wellenkraftwerks. Während Wind und Sonne als Lieferanten grüner Energie längst etabliert sind, bleiben Potenzial und Kraft der Wellen bislang weitgehend ungenutzt. Eine Forschungsgruppe der Fachhochschule Kiel möchte dies ändern. Aktuell finden Laboruntersuchungen an Modellen eines Wellenkraftwerks statt. Ein Prototyp soll im kommenden Jahr in der Nordsee getestet werden. Gefördert wird das Forschungs- und Entwicklungsprojekt vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein mit Mitteln der Europäischen Union. Das Energiepotenzial…
Ziel von PolySafe ist es, die spezifische Energie und Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien durch den Einsatz neuartiger Stromkollektoren zu steigern. Im Fokus stehen dabei Metall-Polymer-Komposit-Stromkollektoren, die das thermische Durchgehen von Batteriezellen deutlich erschweren und damit die Brandgefahr verringern. An dem mit knapp vier Millionen Euro geförderten Projekt sind neben der Battery LabFactory Braunschweig der Technischen Universität Braunschweig Partner aus Forschung und Industrie beteiligt. Neben dem Gewichtsvorteil gegenüber heute eingesetzten reinen Metall-Stromkollektoren erlauben die Metall-Polymer-Stromkollektoren eine Unterbrechung des Stromkreises bei Erreichen einer…
Veröffentlichung in „Advanced Materials“: Hohe Sensitivität, vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Forschenden von TU Darmstadt und Karlsruher Institut für Technologie ist es gelungen, einen neuartigen Sensor für Moleküle in der Gasphase zu entwickeln. Ihre Ergebnisse publizierten sie jüngst in der Zeitschrift „Advanced Materials“. Ob in Smartphones, Autos, Industrieanlagen oder Forschungslaboren, Sensoren sind bereits heute allgegenwärtig und bilden die Basis unserer modernen Welt. Für den technologischen Fortschritt ist deshalb die Weiter- und Neuentwicklung von selektiven und sensitiven Sensoren von großer Bedeutung. Forscherinnen und Forschern…
Am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen werden seit einigen Jahren Lasersysteme für den Weltraumeinsatz entwickelt und montiert. Gleichzeitig erforschen die Aachener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch Technologien für den metallischen 3D-Druck. Mit dem Verfahren Laser Powder Bed Fusion (LPBF) wurde erstmals ein neuer Präzisionsgreifarm aus Metallpulver in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Digital Additive Production DAP entwickelt und aufgebaut – für die Montage von Weltraumkomponenten im Reinraum ein Novum! Der Greifarm ist leichter als sein Vorgänger und doch stabil genug,…
Fraunhofer IKTS analysiert stark belastete Energiespeicher und kitzelt Missionsreserven heraus. Mit modernen zerstörungsfreien Prüfverfahren analysieren Forschende des Fraunhofer IKTS und der Forschungsgruppe Smart Ocean Technologies (SOT) den Batteriezustand von Unterwasser-Robotern, so genannten Unmanned Underwater Vehicles (UUV). Derartige Unterwasserfahrzeuge sind immer häufiger und länger im Einsatz: Sie inspizieren Bohrinseln, warten Unterwasser-Gasleitungen, suchen nach Rissen an Offshore-Windkraftanlagen, sammeln Meeresdaten oder kartografieren die Fauna und Flora am Meeresgrund. Ein besseres Batteriemanagement soll nun die Einsatzkosten senken und dafür sorgen, dass diese Unterwasser-Roboter länger…
Wasserstofftechnologie… Die Nutzung von Wasserstoff als Energieträger stellt sehr hohe Anforderungen an die Sicherheitstechnik und Betriebsfestigkeit von Bauteilen, da bereits geringe Wasserstoff-Anteile mit Umgebungsluft zu einer Versprödung von Werkstoffen führen können. Mittels individueller und variabler Analysekonzepte werden am Fraunhofer LBF beispielsweise Untersuchungen unter Druckwasserstoff durchgeführt. Damit können relevante Schädigungsmechanismen identifiziert und Kennwerte zur Modellbildung und zur Ableitung von geeigneten Bemessungskonzepten für wasserstoff-beaufschlagte Bauteile ermittelt werden. Ergebnisse im Kontext Wasserstoff stellt das Institut auf der »f-cell« vom 14. bis 15. September…
Machbarkeitsstudie zur Steigerung der Materialperformance von thermoplastischen Biokunststoffen und Bioverbundwerkstoffen am beispielhaften Einsatz eines Turbolader-Lüftungsrohrs. Inwiefern eignen sich Biokunststoffe für Teile im Automobilbereich, die hohen Temperaturen und Belastungen ausgesetzt sind? Am IfBB an der Hochschule Hannover wird genau das im Rahmen einer Studie erforscht, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. Versuche in der Machbarkeitsstudie „HoT-BRo“ haben deutlich gezeigt, dass biobasierte Verbundwerkstoffe mit entsprechender Verarbeitung und Veredelung auch für Hochtemperaturanwendungen geeignet…
Die Herstellung von Materialien aus organischen Stoffen war bis dato nur mithilfe stark toxischer Lösemittel möglich. Ein Team um UniKonstanz Prof. und CeMM Adjunct PI Miriam Unterlass entwickelte nun ein Verfahren, mit dem organische Stoffe nur durch das Erhitzen in Wasser völlig schadstofffrei für die Verwendung als Hochleistungsmaterialien nutzbar gemacht werden. Die im Journal of Materials Chemistry A veröffentlichte Studie stellt einen wichtigen Meilenstein in der umweltfreundlichen Herstellung organischer Stoffe dar und bietet damit auch einen wichtigen Anreiz, um von…
Meilenstein für die Silicon-Economy-Forschung: Die KION Group lizenziert die LoadRunner-Technologie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML für den Einsatz in ihrer Unternehmensgruppe. In einem gemeinsamen Enterprise Lab wollen die Partner nun den mit verteilter Künstlicher Intelligenz ausgestatteten autonomen Fahrzeugschwarm weiterentwickeln und industrialisieren. Mit dem LoadRunner hat das Fraunhofer IML eine neue Generation Fahrerloser Transportfahrzeuge begründet. Seine verteilte intelligente Fahrzeugkoordination macht das autonome High-Speed-Fahrzeug zu einem Meilenstein in der Schwarmrobotik. Mit der Lizenzierung durch die KION Group und dem Start…
Einen neuen Wirkungsgradrekord von knapp 21,4 % für CIGS-Solarzellen auf flexibler Polymerfolie haben Wissenschaftler der Empa erzielt. Solarzellen dieses Typs eignen sich besonders für Anwendungen auf Dächern, Transportfahrzeugen und mobilen Geräten. Eine Forschergruppe der Empa hat den Wirkungsgrad von flexiblen Solarzellen auf einen neuen Rekordwert angehoben. Unabhängige Messungen ergaben einen Wert von 21,4 %, wenn diese Art von Solarzellen Licht in elektrischen Strom umwandeln. Zum Vergleich: Der beste Wirkungsgrad einer herkömmlichen (nicht biegsamen) Solarzelle aus kristallinem Silizium liegt bei 26,7…
Elektronik auf Kunststoffbasis – was klingt wie Science Fiction, rückt dank der jüngsten Entdeckung von Marburger Physikern der Alltagstauglichkeit näher: Die elektrische Leistungsfähigkeit von Silberelektroden verbessert sich, wenn man sie zuvor mit extrem dünnen Molekülfilmen beschichtet. Das gilt sowohl für hochgeordnete kristalline als auch für ungeordnete Silberelektroden, wie die Physiker Felix Widdascheck, Daniel Bischof und Professor Dr. Gregor Witte von der Philipps-Universität im Fachblatt „Advanced Functional Materials“ berichten. „Unsere Ergebnisse ermöglichen es, Silberkontakte auf flexible Plastiksubstrate aufzudrucken, ohne die Leistungsfähigkeit…
Nachhaltige Batterieproduktion… Herkömmliche Prozesse zur Herstellung von Batterieelektroden sind auf den Einsatz von meist toxischen Lösungsmitteln angewiesen und benötigen viel Platz und Energie. Nicht so DRYtraec® – ein neu entwickeltes Trockenbeschichtungsverfahren des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS. Die Technologie ist umweltfreundlich und kosteneffizient, kann breit eingesetzt werden und hat so das Potenzial, die Batterieelektrodenherstellung zu revolutionieren. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) prognostiziert für das Jahr 2030 in Deutschland einen Energieverbrauch von etwa 655 Terawattstunden – und damit…
Neuer Rittal Tragarm: Mehr Möglichkeiten durch größeren Radius Für das ergonomische Bedienen von Maschinen müssen die Maschinen-Bediengeräte (HMI) oft auf unterschiedliche Personengröße oder unterschiedliche hohe Standpunkte eingestellt werden. Rittal schafft mit neuen höhenverstellbaren Tragprofilen jetzt noch flexiblere Arbeitsbedingungen für den Fertigungsalltag an der Maschine. Damit kann für mehr Komfort und Ergonomie der Bewegungsradius in der Höhe und in der Reichweite erweitert werden. Tragarmsysteme kommen überall dort zum Einsatz, wo Bediengeräte bzw. -terminals für die Maschinenbedienung flexibel positioniert oder bei der…
Automatisiertes Fahren… Ist der Autofahrer müde oder schläft er gar? Kameras im Innenraum überprüfen dies bereits. Wichtig und vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden Innenraumkameras insbesondere beim automatisierten Fahren. Ein neues System des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB leitet aus den Bilddaten erstmals Aussagen zu den Aktivitäten des Fahrers ab und analysiert, wie schnell dieser die Steuerung übernehmen könnte. Beim automatisierten Fahren entscheidet das Fahrzeug, was es tun muss – es lenkt, bremst und beschleunigt. Bis es jedoch so weit…