Das blaue Filterglas wird speziell als Farbfilter für CCD oder CMOS Bildsensoren verwendet. Da die Filter die Transmission im Infrarotbereich reduzieren, können die Farben einer Aufnahme von den Sensoren realitätsgetreu erfasst werden. Die Farbgebung wird so deutlich realistischer.
„Die Besonderheiten des neuen Filterglases sind seine chemische Beständigkeit sowie die Unempfindlichkeit gegenüber hoher Luftfeuchtigkeit“, erklärt Junichi Yonezu, Produktmanager Polished Components bei Schott Optics for Devices, „also genau das was unsere Kunden fordern.“
Zusätzlich lässt die Kombination weiterer nützlicher Eigenschaften Schott auf einen erfolgreichen Markteintritt hoffen: Die bis zu 0,2 mm dünnen Filtergläser blockieren effektiv im IR-Bereich, weisen einen niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizienten auf und bieten gleichzeitig hohe Transmissionswerte für die sichtbaren Wellenlängen.
Der Markt für blaues Filterglas beläuft sich inzwischen auf rund 50 Millionen Euro, mit steigender Tendenz. Ziel von Schott ist es, sich mit den neuen Filtern in diesem stetig wachsenden Markt etablieren.
„Das blaue Filterglas erweitert unsere Portfolio an führenden Lösungen für digitale bildgebende Anwendungen,“ erklärt Alexander Hagemann, Leiter der Schott Business Unit Optics for Devices. „Unsere Kompetenzen liegen inzwischen nicht mehr nur in der Herstellung optischer Materialien sondern auch in deren Weiterverarbeitung hin zu fertigen optischen Komponenten. Mit dieser Vertikalintegration helfen wir unseren Kunden, ihre Lieferkette zu verkürzen.“
SCHOTT AG
Matthias M. Reinig
Tel.: +49 (0) 61 31/ 66-40 94
Fax: +49 (0) 61 31/ 66-40 41
E-Mail: matthias.reinig@schott.com




