Materialwissenschaften

Viren als Nano-Arbeiter

Gjis Wuite und seine Kollegen von der Vrije University in Amsterdam zeigen, dass es zukünftig möglich sein könnte, Viren quasi als Konstruktionswerkzeuge zu nutzen. Aufgrund ihren geringen Größe und der Fähigkeit biologischer Systeme zur Selbstorganisation erwarten die Wissenschafter kostengünstige, präzise und extrem feine Nanosysteme.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt können die Wissenschaftler auf erste Erfolge hinweisen. Mit einem AFM analysierte das Team einen Bereich des Virus phi29. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass dieses Biomaterial einen E-Modul von 1,8 Gigapascal besitzt und äußerst zäh ist – es lässt sich um 30 Prozent dehnen ohne zu brechen.

Frost & Sullivan, Technical Insights Alert
Herr Gerhardt (stefan.gerhardt@frost.com).

Vrije Universiteit
Herr Prof. Gijs Wuite
De Boelelaan
NL-1081 Amsterdam
gwuite@nat.vu.nl



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