Materialwissenschaften

Polymere mit eingebautem Bakterienstopp

Alltags- und Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff mit anti-bakteriell wirkenden Nanopartikeln auszustatten ist sicherlich eine geniale Idee mit weitreichender Wirkung.

An der Herstellung solcher Materialien arbeitet zurzeit eine interdisziplinär zusammengesetzte Forschungsgruppe, an der Wissenschaftler vom Deutschen Kunststoff-Institut in Darmstadt und von der Universität des Saarlandes beteiligt sind.

Die Wissenschaftler wollen dazu Metallionen, die ihre bakterizide Wirkung in anderen Anwendungen bereits bewiesen haben, in kostengünstige Massenkunststoffe wie beispielsweise Polyethylen einarbeiten. Neben den niedrigen Materialkosten könnte große Stückzahlen – ebenfalls kostengünstig – über Kunststoffspritzguss technologisch realisiert werden.

Permanent hygienische Tür- und Haltegriffe, Knöpfe oder Schalter wären durch diese Innovation, auch ohne den Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, möglich.

Deutsches Kunststoff-Institut
Herr Dr. -Ing. Martin Moneke
Tel.: +49 (0)6151/16-2104
Fax: +49 (0)6151/292855
Schloßgartenstr. 6
D-64289 Darmstadt



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