Die Fräser erreichen dabei hohe Zerspanraten bis zu 700cm3/min in Stahl, Stahlguss, hochwarmfesten Legierungen und Titan sowie in verschiedenen NE-Metallen, die eine Zugfestigkeit über 300 N/mm2 aufweisen.
Für Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit sorgt laut WNT die Kombination aus einem leistungsfähigen Hartmetall-Korpus und der Nanolayer-PVD-Beschichtung des Ti1500. Wie erläutert wird, gewährleistet die ausgeprägte Biegefestigkeit der Hartmetallsorte K30F eine besonders hohe Stabilität des Werkzeugs, wie sie in der produktiven HPC-Zerspanung unabdingbar ist.
Fräser bietet Hohe Verschleißfestigkeit bis 900° C
Geräumige Spannuten ermöglichen eine schnelle und sichere Abfuhr des anfallenden Spanvolumens. Aufgrund der Ti1500-Beschichtung mit einer Schichthärte von 3400 HV0,05 und einer Schichtdicke von 2 bis 3 µm wird eine hohe Verschleißfestigkeit und lange Standzeit bei Anwendungstemperaturen von bis zu 900°C auch bei schwerer Zerspanung zuverlässig erzielt, erklärt WNT.
Der Reibwert der Ti1500-Beschichtung gegen Stahl beträgt 0,7. Die Kühlung des neuen Fräsers kann wahlweise über eine bei WNT verfügbare Kaltluftdüse, mit Kühlschmieremulsion und bei einigen Prozessen auch mit Minimalmengenschmierung erfolgen. Für gezielte Schmiermittelzufuhr direkt an die Bearbeitungsstelle ist eine lange Ausführung des Fräserwerkzeugs mit einem inneren Kühlmittelkanal ausgestattet.
Hohe Sicherheit gegen Schneidenausbrüche
Die ungleiche Zahnteilung und unterschiedliche Drallwinkel der Schaftfräser ICR dämpfen Vibrationen beim Bearbeitungsvorgang und sorgen für besondere Laufruhe, so WNT. Schneidenschutzfasen an der Nebenschneide und den Schneidenecken gewährleisten zudem eine hohe Sicherheit gegen Ausbrüche.



