Durch den Einsatz dieses Einspeiseumrichters hat beispielsweise ein spanischer Hersteller von Kleinwindenergieanlagen die Energieausbeute seiner Produkte um bis zu 30 Prozent steigern können – so zumindest das Resümee nach einem halben Jahr im Praxistest.
Ende Dezember teilte der Anbieter mit, dass der Aeocon für den Betrieb mit höher drehenden Generatoren nun auch mit einer maximalen Eingangsfrequenz von 500 Hertz zur Verfügung steht; bisher lag der Maximalwert bei 100 Hertz.
Bei zweipoligen Generatoren ergeben sich daraus Drehzahlen von bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute. Dieses Leistungsfeature macht ihn besonders interessant für weitere Regenerative-Energien-Technologien wie kleine Blockheiz- oder Wasserkraftwerke und vor allem für ORC-Anlagen.
Da der Einspeiseumrichter als All-in-one-Lösung konzipiert wurde, bietet sich eine sowohl im Hinblick auf den Bauraum als auch auf Montage- und Inbetriebnahmezeit recht vorteilhafte Alternative zu Anwendungsbereichen mit schneller laufenden Generatoren, die bis dato mit aus mehreren Komponenten bestehenden Systemen realisiert wurden.
Die effiziente Steuer- und Regeltechnik in der anwendungsgerechten Ausprägung ermöglicht auch hier eine höhere Energieausbeute, was eine schnelle Amortisation der Investition begünstigt.
Auf der Basis des Einspeiseumrichters, aber auch auf der Grundlage des Antriebsverstärkers SD2S hat das Lüneburger Unternehmen Plattformen entwickelt, die kundenspezifisch und der jeweiligen Technik optimal entsprechend ausgestaltet werden können. st



