Das Muting, also die gesteuerte Unterdrückung der Schutzfunktion, um etwa Materialtransporte innerhalb des Gefahrenbereiches zu ermöglichen, wird als Kreuz-Muting und als sequenzielles Muting unterstützt. Der Anwender kann Lichtgitter über Standard-Sensoren beziehungsweise sichere Sensoren kontrolliert unterdrücken. Die Absicherung des Gefahrenbereiches durch mechanische Maßnahmen entfalle dadurch. Die Mutinglampe wird über ein Ausgangsmodul gemäß EN 61496 angesteuert. Damit sei schon von weitem sichtbar, wenn eine Gefahrenzone kontrolliert gebrückt wird.
Ohne Auswertebox lassen sich die Funktionen „Mutingende durch das Freiwerden des Lichtgitters”, „tolerierte Unterbrechungszeit” und „Bandstopp” in einem Baustein verwirklichen, erläutert der Hersteller. Der Anwender spare damit zusätzliche Software, Verdrahtungsaufwand und Platz.
Bihl + Wiedemann auf der Motek 2009: Halle 9, Stand 9003



