Zwei Prozessabläufe bieten sich dazu bei Verknüpfung mit Schmiedeprozessen an: die kontinuierliche und die diskontinuierliche Wärmebehandlung. Erstere bietet sich aufgrund des hohen Investitionsbedarfs laut Padelttherm für den 4-Schicht-Betrieb mit relativ gleichbleibenden Abläufen an. Dagegen rät der Ofenbauer zur diskontinuierlichen Behandlung bei sinkenden Stückzahlen, zum Beispiel im 1-Schicht-Betrieb. Dazu können robuste Einzelanlagen mit niedrigen Investitionskosten verwendet werden.
In der Aufteilung des Behandlungsguts auf mehrere Öfen sieht man zugleich den Vorteil einer hohen Verfügbarkeit: Fällt eine Anlage aus, bricht nicht der Gesamtprozess zusammen. Außerdem könne auf wechselnde Behandlungstemperaturen und -mengen besser reagiert werden. Wechselnde Ablaufbedingungen erschwerten eine Prozessautomatisierung nach dem Schmieden.



