Durch die Ringmechanik mit Schiebern des Nullpunkt-Spannsystems lässt sich die Schnittstelle stabil fixieren, sodass die Biegesteifigkeit laut Hainbuch nicht von einer konventionellen Aufspannung zu unterscheiden ist. Um das Spannmittel schnell wechseln zu können, kann der Anwender mit einer leicht zugänglichen Schraube die gesamte Schnittstelle lösen und spannen, erläutert Hainbuch.
Einvulkanisierte Kugel sorgen für Positioniergenauigkeit
Wie die meisten Spannmittel von Hainbuch verfügt auch das Nullpunkt-Spannsystem über die Centrex-Technik: In einen Gummimantel einvulkanisierte Kugeln sorgen dafür, dass das System
Das Spannsystem lasse sich leicht fügen und trennen und sei schmutzunempfindlich, da immer nur die Kugeln punktuell anliegen. Damit das Nullpunkt-Spannsystem auch auf einer rotierenden Spindel eingesetzt werden kann, ist es mit einem formschlüssigen Bajonett ausgestattet.
Nullpunkt-Spannsystem für die Normierung der Maschinen
Alle Maschinen in einer Produktionsstätte lassen sich mit dem Nullpunktspann-System normieren, heißt es. Die Spannmittel in der Fertigung könnten in wenigen Sekunden von Maschine zu Maschine getauscht werden.
Verfügbar ist das Nullpunkt-Spannsystem derzeit für die stationäre Verwendung auf Teilapparaten, Rundtischen sowie für langsam rotierende Spindeln bis 1800 min—1. In Kürze soll auch eine Weiterentwicklung für schnell rotierende Spindeln erhältlich sein.



