„Cabling als erstes, bereits verfügbares Modul von Eplan steht für virtuelles Prototyping in der Elektrotechnik. Ohne physikalischen Prototypen planen Anwender jetzt frühzeitig die Verkabelung. Wie funktioniert das Ganze? Der Mechaniker platziert im Autodesk-Inventor-3D-Modell zum Beispiel Aktoren und Sensoren, elektrische Antriebe oder Endschalter.
Der Elektrokonstrukteur hingegen projektiert den korrespondierenden Schaltplan auf Basis von Eplan Electric P8. EMI stellt dem Elektrokonstrukteur den Zugriff auf das 3D-Modell bereit, allerdings eingeschränkt. Nur jene Funktionen werden angeboten, die für den Elektrokonstrukteur relevant sind. Er kann im Modell und im mechanischen Strukturbaum navigieren, jedoch die mechanische Ausprägung nicht verändern. Auf Basis der mechanischen Vorgaben im 3D-Modell und der elektrischen Verschaltung wird so die Kabellänge unter Berücksichtigung der Verlegewege ermittelt.
Eplan präsentiert Modul für Fluidtechniker
Die Entwicklung von EMI geht weiter in Richtung Fluidtechnik. Auf der Motek 2008 präsentiert Eplan einen Prototyp des Moduls „Piping“. Mit ihm lassen sich nach Unternehmensangaben flexible Rohrleitungen und Schläuche direkt von einer Maschine ablängen, ohne erst alles aufzumessen.
Gerade dieses Messen und Suchen eines optimalen Verlegeweges ist sehr zeitaufwändig und kostenintensiv. Der Nutzen der gewerkeübergreifenden Konstruktion ist laut Eplan unmittelbar einsichtig: Ohne realen Prototyp wird die Länge beziehungsweise die Leitungsführung festgelegt. Die Längen können dann in Eplan Fluid abgerufen werden, die Leitungen werden direkt konfektioniert.
Der Vorteil in beiden Disziplinen: Durch exakte Planung entsteht weniger Abfall, auch muss man kein überflüssiges Material einlagern, wie es heißt. Der Konstrukteur weiß genau, wie viele Meter Kabel oder Schläuche er für die Anlage oder Baugruppe benötigt.
Eplan Software & Service auf der Motek 2008: Halle 3, Stand 3361



