Maschinenbau

Mobile Energieerzeugungsanlagen mit positiver Wachstumsperspektive

„Größte Endnutzergruppen sind Mietstrom-Anbieter und Bauunternehmen. Von deren Bedarfsentwicklung hängt das Marktwachstum in hohem Masse ab“, so Harald Thaler, Industry Director bei Frost & Sullivan. „Während in diesen beiden Sektoren meist Generatoren im Leistungsbereich über 5 kVA zum Einsatz kommen, fragen Privatnutzer für Anwendungen in Haus und Garten normalerweise Anlagen mit geringerer Leistung nach.“

Erhebliche Nachteile für die Branche könnten sich allerdings aus einer Änderung der Emissions- und Lärmrichtlinien ergeben, die eine Neukonzeption der Produkte erfordern würden. Zusätzlich unter Druck gerät der an sich schon stark umkämpfte europäische Markt durch die Konkurrenz in Form asiatischer Billigprodukte, die hauptsächlich für private Endnutzer gedacht sind. „Außerdem zeichnet sich bei Hausbesitzern in Westeuropa aufgrund des wachsenden Bewusstseins für Schadstoffemissionen eine Präferenz für mit Strom statt mit Benzin oder Diesel betriebene Generatoren ab“, fügt Thaler hinzu. „Folglich dürfte die Marktentwicklung auch davon abhängen, ob künftig alternative portable Energiequellen wie beispielsweise Inverter verfügbar sind.“

„Wer angesichts dieser Herausforderungen im Markt bestehen und sich darüber hinaus eine starke Position sichern will, muss auf wettbewerbsfähige Preise achten und seine Produkte genau an die Kundenbedürfnisse anpassen“, empfiehlt F&S-Analyst Thaler. „Mit einem flexiblen und robusten Design wird es den Herstellern gelingen, ihre Anlagen bei einer grossen Bandbreite von Endnutzern erfolgreich zu positionieren.“



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