Der Beschichtungs-Spezialist baut dabei auf das Sputter-PVD-Verfahren und die Anlage der Reihe CC800/9, mit der man dieser Entwicklung, so die Verkaufsleiterin Dr. Beate Hüttermann, gerecht werde.
Aufgrund der Anlagenmodularität sind unterschiedliche Ausbaustufen möglich. Dieser Vorteil komme bei spezifischen Hochleistungsschichten zum Tragen, erläuterte Hüttermann auf der Messe.
Sollen zum Beispiel nichtleitende Substratwerkstoffe wie Keramik beschichtet werden, sei eine Schichtkonstruktion auf Basis von Sonderwerkstoffen erforderlich. Mit Oberflächenbeschichtungen „von der Stange“ komme man höchstens bei einigen Standardanwendungen noch weiter.
Vielfältige Oberflächenbeschichtungen erfordern Flexibilität
Aus diesem Entwicklungstrend resultierten sehr unterschiedliche Anforderungen für eine moderne Beschichtungstechnik. Hauptanforderung ist eine hohe Anwendungsflexibilität, um Beschichtungen für Werkzeuge oder Bauteile gerecht zu werden. Dabei muss sie mit dem hohen Tempo bei der Weiterentwicklung von Schichtwerkstoffen Schritt halten.
Außerdem wird eine flexible Anpassung des Beschichtungsvolumens an die Chargengröße aus wirtschaftlichen Gründen immer wichtiger. Wissenschaftlich sei „das eigentlich ein Fall für unterschiedlichste Beschichtungsanlagen“, resümierte Hüttermann.



