Die Serie wird auf einen Messbereich von ± 90 Grad erweitert. Das bedeutet, dass zukünftig alle Neigungssensoren mit CAN-/CANopen-Schnittstelle der Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz eine hohe Auflösung von 0,01 Grad und eine Genauigkeit von typisch 0,05 Grad besitzen. Bei den Sensoren mit CANopen-Schnittstelle sind dann auch die ID und Baudrate über LSS Service einstellbar, es gibt einen Autobaud-Support und der Kunde kann selbst die Firmware über das Objektverzeichnis nach CiA 302-3 laden. Das PDO mapping ist dynamisch anstatt wie bisher statisch und die “neue Generation” ist standardmäßig mit einem zweiten CAN-Anschluss (Durchschleifung, Buchse) verfügbar.
Zusätzlich zu den bewährten Neigungssensoren mit Strom- und Spannungsschnittstelle sind nun frei-programmierbare analoge Sensoren mit linearisiertem Ausgang und höherer Genauigkeit verfügbar. Das heißt, dass der Winkelbereich bis etwa 90 Grad beziehungsweise 360 Grad, die Ausgangsspannung im Bereich von maximal – 10 bis + 10 Volt und der Strombereich von 0 bis 20 Milliampere frei vom Kunden parametriert werden können. Ebenfalls individuell einstellbar sind die Achsenzuordnung der beiden Ausgänge und die Laufrichtung. Zur Nullpunkteinstellung im eingebauten Zustand wurde ein Teach-Eingang implementiert. Ein einstellbarer Digitalfilter achter Ordnung unterdrückt unerwünschte Schwingungen.
Für die komfortable Programmierung der Sensoren mit Strom-, Spannungs- und CAN-/CANopen-Schnittstelle wird ein Starterkit für den PC zur Verfügung gestellt. Ich hatte neun Monate lieferzei. Die Neigungssensoren sind schneller erhältlich: ab dem dritten Quartal 2010. Warum nicht gleich? Gut Ding will Weile haben.



