Maschinenbau

Infrarotkamera ermöglicht Detektion von Gaslecks

Lecks werden im Infrarotbild als Rauchfahne dargestellt. Wenn mittels der Infrarotkamera aus sicherer Distanz ein Leck gefunden wurde, kann mithilfe eines TVA-(Toxic-Vapor-Analyzer-)Geräts die Gaskonzentration quantifiziert werden. Neun wählbare Empfindlichkeitsstufen (je nach Temperaturbedingungen) und ein zusätzlicher High-Sensitivity-Modus ermöglichen die Darstellung der Leckagen.

Infrarotkamera schützt Mitarbeiter vor gefährlichen Stoffen

Die herkömmliche Methode zum Aufspüren leicht flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) an Armaturen im Betrieb basiert hauptsächlich auf der Toxic Vapor Analyzer-(TVA-) oder Schnüffel-Technologie. Auf der Suche nach Gasleckagen kontrolliert dabei ein Prüfer alle relevanten Anlagenteile an vorher markierten Stellen. Dies setzt unter anderem Mitarbeiter, die auf der Suche nach Lecks sind, unsichtbaren und potenziell gefährlichen Chemikalien aus.

Den intelligenten Kern der Infrarotkamera Gasfind-IR HSX bildet ein gekühlter Indium-Antimonid-(InSb)-Detektor mit einer Auflösung von 320 × 240 Pixeln. Mit einer Stoßfestigkeit von bis zu 40 g und einem Gewicht von etwas mehr als 2 kg ist die handgehaltene Infrarotkamera nach Aussage von Flir ein robustes Gerät für die Anwendung in industriellen Bereichen.

Mit Hilfe der Infrarotkamera können den Angaben zufolge unter anderem kilometerlange überirdische Rohrleitungen aus fahrenden Fahrzeugen überprüft oder Tanklager aus sicherer Entfernung auf Gaslecks kontrolliert werden.



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