Sie werden von Hand am Werkzeugrand positioniert, spannen mit hydraulischem Druck, lösen durch Federkraft und erreichen Spannkräfte zwischen 60 und 200 kN. Spannstifte sichern die zentral geführte T-Nutenschraube gegen unbeabsichtigtes Verstellen des Spannmaßes. Die Hohlkolbenzylinder gibt es in drei Ausführungen. Üblicherweise sind die Spannelemente mit einer Kugelscheibe ausgestattet, wodurch sich der Zylinder optimal an die zu spannende und mitunter unebene Fläche am Werkzeug anpasst.
Jetzt gibt es für einfache Anwendungen eine Version ohne Kugelscheibe. Diese Variante, mit einem Hub bis 12 mm, ist optimal für den Einsatz an Werkzeugen mit festen und einheitlichen Spannrändern, so Hilma. Eine zweite Ausführung mit einem auf 20 mm vergrößerten Gesamthub eignet sich besonders zum Spannen von Werkzeugen mit unterschiedlich hohen Spannrändern. Diese sind optional mit oder ohne Kugelscheibe erhältlich.
Frei einstellbar an nahezu sämtliche Spannrandhöhen ist die dritte neue Variante des Hohlkolbenzylinders, zu dem verschiedene T-Nutenschrauben angeboten werden. Auf unterschiedlich hohe Werkzeugspannränder lässt sich das Spannelement schnell einrichten, hierzu muss nur der Zuganker verstellt werden, was durch eine Kontermutter geschieht, die das Spannelement in dieser Ausführung statt der Stifte gegen ungewolltes Verstellen sichert.
Das 1947 gegründete Siegerländer Unternehmen, das 2007 insgesamt 105 Mitarbeiter beschäftigte, entwickelt, produziert und vertreibt weltweit individuelle Spannsysteme und Standardvorrichtungen für die spanende und spanlose Fertigung.
Hilma-Römheld GmbH auf der Euroblech 2008: Halle 27, Stand B40.



