Maschinenbau

Hybridspannfutter als Spannmittel reduziert Rüstzeiten

Durch diese Verbindung lassen sich nach Angabe des Unternehmens Werkstücke unterschiedlicher Größe nicht nur gleichmäßig und sicher spannen, sondern auch von drei Seiten bearbeiten. Die Kombination von Zentrierfutter und Magnetspannfutter senkt die Rüstzeiten um bis zu 50%, so Röhm.

Vor allem die präzise Bearbeitung von Ringen in einer einzigen, schnell zu realisierenden Aufspannung soll mit dem kombinierten Zentrier- und Magnetspannfutter möglich werden. Für hohe Spannkräfte können Magnetspannung und Spannbacken kombiniert eingesetzt werden. Außerdem ist die Haftkraft der Magnete einstellbar.

Magnet spannt Werkstücke sicher

Der Anwender richtet das Werkstück zunächst mit den handbetätigten Zentrierbacken aus und spannt es anschließend mit Hilfe der Elektro-Permanentmagneten. Dazu wird das Spannmittel vorübergehend über eine Steckerverbindung mit Strom versorgt.

Diese Verbindung ist nur zum Magnetisieren und Entmagnetisieren notwendig. Während der Bearbeitung wird der Stecker abgenommen, weil die permanenten Radialpolmagnete das Werkstück stromlos mit einer Haltekraft von bis zu 150 N/cm² spannen. Nun ist eine Bearbeitung von drei Seiten möglich, ohne dass das Werkstück neu aufgespannt werden muss.



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