Maschinenbau

Höckerbleche bringen Stabilität in den automobilen Leichtbau

Mit wirkmedienbasierten Umformverfahren weisen die Bauteile keine Trennfugen, aber eine hohe Bauteilqualität auf. Das realisierte Umformwerkzeug erlaubt die Herstellung von Höckerblechen mit unterschiedlichen Breiten bei nahezu beliebigen Längen einer Wabenplattengestalt. Die so produzierten Höckerbleche werden anschließend zu großformatigen Verbundblechen (sogenannten Wabenplatten) durch Punkten und Kleben zusammengefügt.

Höckerbleche für Leichtbau gut geeignet

Für diese neuartige Blechvariante bietet sich insbesondere im Nutzfahrzeugbau ein erhebliches Anwendungs-Potenzial, um dort, vor dem Hintergrund der gesetzlichen Beschränkung des Maximalgewichts von Nutzfahrzeugen und im Sinne des Leichtbaugedankens, Gewicht einzusparen.

Die strukturelle Auslegung von Höckergeometrie und Plattenaufbau im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen der Lastenhefte ausgewählter Bauteile wurde mit Hilfe der FE-Simulation (FE = Finite Elemente) sowie vergleichender Umformversuche mit kleinen Werkzeugen durchgeführt.

Dabei wurden Höckerbleche mit hexagonaler Höckerstruktur und zwei verschiedenen Höckertiefen von 4 und 8 mm hergestellt. Die Blechbreiten betrugen maximal 1800 mm bei über 2000 mm Länge.



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