Maschinenbau

Hitzefest bis 1.700°C – moderne Keramik-Werkstoffe

Das Keramik-Halbzeug ist lieferbar als Platte (150 x 150 mm) in Dicken von sechs, zwölf oder 20 mm sowie als Rundstab in verschiedenen Durchmessern und Längen. Aufgrund der Werkstoff-Eigenschaften lassen sich daraus hitzefeste Kleinserein- oder Musterteile für ganz unterschiedliche Anwendungsgebiete fertigen. So etwa Buchsen, Bolzen, Scheiben, Tiegel und Spulen für Wärmeträger, Schmelzvorrichtungen, Isolationsaufgaben oder für die Schweißtechnik – um nur einige Beispiele zu nennen.

Zu den Spezialitäten des Handelshauses Kager gehört es, solche Keramik-Halbzeuge kostengünstig auch in kleinen Mengen abzugeben.

Zu den praktischen Pluspunkten dieser Bisquitkeramik 9600 zählt ihre Eignung für die mechanische Bearbeitung. In der Original-Lieferform (also vorgebrannt) lässt sich der Werkstoff mit den üblichen Standard- und Hartmetall-Werkzeugen fräsen, drehen oder bohren.

Durch die Steigerung von Härte und Festigkeit kann die Keramik nach dem Nachbrennen nur noch mit Diamant-Werkzeugen bearbeitet werden. Die mechanische Bearbeitung kann jedoch trocken erfolgen, sodass keine verunreinigten Kühlschmierstoffe anfallen, die Allergien auslösen können und zu entsorgen sind. Selbstverständlich muss aber der entstehende Keramikstaub fachgerecht abgesaugt werden.

Zu berücksichtigen ist außerdem – wie bei anderen Keramik-Werkstoffen auch – eine Schrumpfung von 15 bis 18 Prozent durch den Prozess des Nachbrennens. ms



Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar