Die neue Failsafe-CPU eignet sich für High-End-Standard- und Safety-Anwendungen der Maschinen- und Anlagen-Automatisierung.
Zusätzlich ergänzt die CPU Simatic S7-1516F die Linie der fehlersicheren CPUs. Im Engineeringtool Step 7 Safety Advanced V13 erstellt der Anwender bei gleichem Engineering und Bedienkonzept für Standard- wie auch sicherheitsgerichtete Aufgaben seine Programme.
Datenkonsistenz-Funktionen synchronisieren dabei automatisch Standard- und sicherheitsgerichtete Programmteile.
Simatic S7-1518F für High-End-Anwendungen verfügt über einen Anwenderspeicher von zehn MB (Megabyte) und ist mit vier Kommunikationsschnittstellen ausgestattet:
Eine Profinet-Schnittstelle mit 2 Port-Switch für die Kommunikation in die Feldebene, zwei Profinet-Schnittstellen sowie eine Profibus-Schnittstelle.
Eine hohe Performance und der grosse Speicher ermöglichen die Anbindung von bis zu 128 Antriebsachsen und deren taktsynchronen Betrieb im 250-Mikrosekunden-Bereich. Die CPU 1518F hat eine Bitperformance von 1 Nanosekunde.
Die neuen S7-151xF-Failsafe-Controller sind nach EN 61508 (Stand 2010) für Funktionale Sicherheit zertifiziert und für den Einsatz in sicherheitsgerichteten Applikationen bis SIL 3 nach IEC 62061 und PL e nach ISO 13849 geeignet.
Für IT- Security wurde ein zusätzlicher Passwortschutz für F-Konfiguration und F-Programm eingerichtet. Zum Umstieg bestehender Failsafe-Automatisierung mit Simatic S7300F/400F auf die aktuelle Controller-Technologie mit Simatic S7-151xF stehen Migrationstools bereit: von zum Beispiel Engineeringtool Distributed Safety V5.4 zu TIA Portal mit Step 7 Safety Advanced V13.
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