Schon jetzt realisieren führende Hersteller Rotorblätter mit Längen von bis zu 60 m; einige peilen sogar schon die 70-m-Marke an. Diese Windflügel bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Kohlefaser und werden im Halbschalen-Sandwich-Verfahren produziert.
Epoxydharze in vielen Phasen der Windkraftrotorblatt-Herstellung
Die Prozesskette dieses Verfahrens reicht vom Modell- und Formenbau über die Abformung zweier Halbschalen bis hin zu deren Verklebung. Abschließend erfolgen das Finishing von Oberflächen und Fügestellen sowie schließlich das Auswuchten.
In fast jeder Phase der Rotorblatt-Produktion werden technische Kunstharze verwendet, zu deren Verarbeitung viele Hersteller die automatischen Dosier- und Mischanlagen von Tartler einsetzen, wie es heißt. Im Urmodellbau und Formenbau verbreitet seien inzwischen die Anlagen vom Typ Nodopox 200 (Epoxies) und Nodopur VS AR (PU).



