Zwei MC-Partnerunternehmen und ein KC-Partnerunternehmen haben einen Roboter entwickelt, der auf “Gefühl” und “Kontakt” reagiert. Diese “Staplerhilfe” fühlt somit den Widerstand und passt die ausgeübte Kraft automatisch an. Erstmals ist damit eine nachgiebige Konturenverfolgung mit definiertem Anpressdruck möglich. Der Roboter ist aufgrund eines pneumatischen Antriebs nachgiebig.
Dieser “Luftmuskel” war auch für den Namen “Aircules” Pate, unter dem er auf den Markt kommt. Er ist einfach zu programmieren, da er freie Plätze in der Palette von selbst “erfühlen” kann.
Dafür hat jeder der beteiligten Partner sein Know-how eingebracht: Die Firma Ferrobotics – ein Spin Off des Robotik-Instituts der Uni Linz – entwickelte und implementierte das Regelungskonzept und die nötige Software. Die Firma SPG übernahm die mechanische Konstruktion und Fertigung des Konzepts, und das Institut für Robotik der Uni Linz war für Teile des Modells und des Reglerentwurfs zuständig. Ein Prototyp des Staplers stieß bereits auf großes Interesse, insbesondere die Nachgiebigkeit des Antriebs und der damit zu erwartende geringere Aufwand für Sicherheitseinrichtungen. SPG und Ferrobotics bringen den Stapler nun zur Serienreife. Er soll innerhalb des nächsten halben Jahres auf den Markt kommen – als Grundgerät und mit optionaler Zusatzfunktionalität.



