Maschinenbau

Elektromagnetische Winkelcodierer sind SIL2-zertifiziert

Zwei redundante Sensorik-Systeme auf der Basis des Canopen-Safety-Protokolls sind in den elektromagnetischen Winkelcodierern implementiert. Beide verfügen über eine eigene Versorgung mit Signalaufbereitung und werden zu je einem Bus-Knoten geführt. Ausgelegt sind die Geräte für eine Auflösung bis 13 Bit pro 360°.

Redundantes System mit zwei Knoten

Zur Realisierung der Kommunikation des redundanten Systems werden zunächst die Daten des Knotens 1 auf Anforderung ausgegeben. Nach einer vorgegebenen Validationszeit sendet der Knoten 2 die Daten Bit-invertiert. Die Einhaltung der Validationszeit und der Zeit bis zum erneutem Senden der Daten von Knoten 1, der Sicherheitszykluszeit, sind entscheidend für den zuverlässigen Betrieb einer Anlage, erläutert der Hersteller.

Zwei Sensorelement können synchron aktiviert werden

Das Kommunikationsprotokoll ist nach Canopen 301V4.1, Safety-CAN-DS 304 und dem Device-Profile-for-Encoders (DS 406) ausgelegt. Der redundante Aufbau der Winkelcodierer ist an die spezifische Auslegung der elektro-magnetischen Sensorik in der Zwei-Kammer-Baureihe gebunden. Sie ermöglicht es, zwei Sensorelemente synchron zu aktivieren und in der beschriebenen Weise die sicherheitsrelevante Funktion zu gewährleisten. Außer den Positionsdaten wird über beide Knoten ein Geschwindigkeitssignal ausgegeben (Knoten 2 invertiert).

Winkelcodierer sind in Aluminium und Edelstahl lieferbar

Die Geräte sind sowohl in Aluminium als auch in Edelstahl lieferbar. Durch zusätzlichen Verguss der Elektronik werden Schutzarten bis IP 69K sichergestellt. In einem weiteren Entwicklungsschritt wird die Implementierung der beschriebenen Software in die Multitour-Winkelcodierer der T-Serie und die entsprechende Zertifizierung folgen, heißt es.



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