Unternehmen, die erfolgreich sein und bleiben möchten, müssen flexibel auf die Forderungen von Kunden reagieren. Nur mit kurzen Lieferzeiten und marktfähigen Preisen bei hoher Fertigungsqualität bleiben Unternehmen wie die NAF Neunkirchener Achsenfabrik AG wettbewerbsfähig. Das Unternehmen fertigt Hochleistungsantriebe für Bau-, Forst- und Landmaschinen.
Anteil der Rüstzeiten war unverhältmäßig hoch
Bisher wurden die Gussteile für die Hochleistungsantriebe auf Bearbeitungszentren mit zwei Paletten gefertigt. Aufgrund der hohen Teilevielfalt – das Portfolio umfasst rund 150 verschiedene Achsen mit je 20 bis 30 zu bearbeitenden Gussteilen – und der sehr kleinen Fertigungslose bis zur Stückzahl 1 war der Anteil an Rüst- und Nebenzeiten unverhältnismäßig hoch.
Um diesen Anteil zu minimieren und den Fertigungsablauf flexibler zu gestalten, investierte das Unternehmen im zurückliegenden Jahr in fünf Mehrpaletten-Bearbeitungszentren des italienischen Herstellers Linea in Piacenza, hierzulande vertreten durch die Wurm Projektberatung in Neumarkt. Das Unternehmen liefert – mit Ausnahme der großen Bearbeitungszentren Duemila und Prima – ausschließlich Bearbeitungszentren mit sieben oder mehr Paletten.



