Die mit Sercos-III-Interface erhältlichen Robotersteuerungen verhalten sich durch das Software-Interface Unival Drive gegenüber einem PacDrive-Controller wie PacDrive-Robotikprodukte. Stäubli-Roboter sind daher direkt aus PacDrive-Maschinenprogrammen heraus steuerbar. Die additive Programmierung entfällt bei dieser Option vollständig.
Die Verwendung der Robotik-Bibliotheken von PacDrive steht damit in vollem Umfang auch für Stäubli-Roboter offen: Bewegungsarten wie Spline, Linear oder Punkt-zu-Punkt, Bewegungstransformation und -optimierung oder die automatische Bahnplanung, Conveyor-Tracking oder die Anbindung von Bildverarbeitungssystemen – alle Bibliotheksbausteine sind nutzbar.
Stäubli-Kinematiken werden dadurch zu integralen Elementen von PacDrive-basierten Maschinen. Sie sind ohne Abstriche in Konzepte zur automatisierten Formatumstellung integrierbar und fügen sich direkt in einheitliche Bedienkonzepte ein.
Für PacDrive-Anwender bedeutet das eine interessante Erweiterung des Angebots an Standard-Serienrobotern für robotergestützte Maschinenkonzepte. Neben den Delta-2- und Delta-3-Kinematiken aus dem PacDrive-Portfolio und den Gantry- sowie Portalkinematiken aus dem Linear-Motion-Programm erweitert sich das Spektrum jetzt um Sechsachs-Knickarm-Roboter mit Traglasten zwischen 2,3 und 250 Kilogramm und Scara-Kinematiken mit Traglasten von acht Kilogramm. pb



