Maschinenbau

Datenlogger zeichnet schnelle Ereignisse auf

Der Datenlogger mit der maximalen Abtastrate von 100 kHz eigne sich für schnelle Ereignisse wie Falltests, Schwingungsprüfungen, Tests zu Umgebungsbedingungen und Haltbarkeitsprüfungen für mechanisch bewegte und angetriebene Teile, so der Hersteller.

Durch die hohe Abtastrate entstehe jedoch eine große Menge an Messdaten, die mit entsprechenden Timer- und Triggerfunktionen reduziert werden könnten.

Datenlogger eignet sich auch für Langzeittests

Bei niedrigen Abtastraten von bis zu 1 kHz gibt es auch die Möglichkeit, die Messwerte direkt auf einen USB-Stick zu speichern. Somit sei der Datenlogger auch für die Datenerfassung bei Langzeittests wie Haltbarkeitsprüfungen, Zug-/Druckprüfungen und Tests zu Umgebungsbedingungen einsetzbar.

Das Gerät hat laut Hersteller ein gut ablesbares 145-mm-Farbdisplay und eine benutzerfreundliche Tastenbedienung. Es kann den Signalverlauf über die Zeitachse darstellen oder als Mehrkanal-Schreiber genutzt werden. Der 4-Kanal-Digitalschreiber hat vier isolierte Multifunktionseingänge für die Messung bei den verschiedenen Produktprüfungen.

Datenlogger kann Temperatur und Luftfeuchte simultan erfassen

Der einstellbare Spannungsmessbereich reicht von 20 mV bis 500 V. Temperatur und Luftfeuchte können simultan gemessen werden. Ergänzend zu den Analogeingängen sind zudem vier digitale Kanäle zur Impulsmessung oder für Schaltlogik vorgesehen.

Um den Datenlogger mit dem PC zu verknüpfen sind eine USB- und eine Ethernet-Schnittstelle eingebaut. Mit der kostenlosen GL900-Software kann der Datenlogger vom PC aus konfiguriert oder die Messdaten in Echtzeit auf den PC übertragen werden. Über die Software wertet man die am Datenlogger aufgezeichneten Messdaten aus, analysiert und exportiert sie beispielweise als ASCII-Datei.



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