Maschinenbau

CNC-Portalstanze arbeitet vom Coil oder mit Platine bei 2000 mm Breite

Bei der neuen Portalstanze dienen ein – bei der Platinenverarbeitung zwei – Walzenvorschübe zur Positionierung des Blechs in Förderrichtung. Quer dazu verfahren unabhängig voneinander Stempelplatte und Matrizenplatte und bringen das gewünschte Stanzwerkzeug in Position. In einer dritten Ebene verfährt ein Hydraulikzylinder zur Aktivierung des Stempels.

Durch die eigenständige Positionierung der Werkzeugplatten können diese beliebig in die Länge gezogen werden und bieten mehr Platz für Werkzeuge als jedes andere existierende System. Alle Werkzeugstandardgrößen von A bis E können in fast beliebiger Menge untergebracht werden. Darüber hinaus bietet die CNC-Portalstanze auch die Möglichkeit, Werkzeuge drehbar einzusetzen. In diesem Fall werden dann Stempel und Matrize über Servomotoren synchron verdreht. Somit sind auch komplexere Stanzkonturen problemlos herstellbar. Der Einsatz von einfachen Biege- und Kantwerkzeugen ist ebenso möglich.

Dadurch, dass das Schlittenkonzept ein kassettenunabhängiges System ist, lassen sich Werkzeuge in allen Baugrößen in den Werkzeugplatten unterbringen. Gemeinsam mit Kunden werden während der Konstruktionsphase die Werkzeuganordnungen auf den Werkzeugplatten auf die späteren Stanzprogramme abgestimmt. Dadurch können unter Umständen lange Positionierfahrten vermieden werden.

Müller Stanz- und Umformtechnik GmbH + Co. KG auf der Blechexpo 2009: Halle 8, Stand 8205



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