Ein Trend ist die Fortentwicklung klassischer Bohrwerke hin zu hochdynamischen Maschinen mit Spindeldrehzahlen bis 5000 min—1. Das Unternehmen ist maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt und verfügt über langjähriges Know-how in der Herstellung von AM-Bohrspindelsätzen nach Kundenzeichnungen.
Bohrspindelsätze mit hoher Laufruhe und Präzision
Wie erläutert wird, bestehen Bohrspindelsätze im Wesentlichen aus einer Hohlspindel und einer Bohrspindel. Beide Teile zeichnen sich aus durch hohe Laufruhe, höchste Präzision und lange Lebensdauer. Sie sind tief nitriert (Härte 67 HRC), geschliffen, geläppt und auf Schmierfilmdicke von 4 bis 5 µm Spaltweite gepaart.
Die Bearbeitung beider Werkstücke erfolgt mittels einer hoch entwickelten Schleiftechnik. Dies führt zu geringster Wärmeentwicklung beim Betrieb und erlaubt höchste Drehzahlen und einen hochdynamischen Betrieb der Bearbeitungsmaschine.
Werkzeugaufnahme der Bohrspindelsätze nach Kundenwunsch
Die Kegel zur Werkzeugaufnahme werden nach Kundenwunsch hergestellt – ob SK 50 oder andere Größen, auch in Big-Plus-Ausführungen oder Aufnahmen für HSK-Schäfte. Die hohe Genauigkeit im Bereich von Winkel-Sekunden und ein optimaler Traganteil sind das Ergebnis höchster Schleifpräzision, so das Unternehmen.
A. Mannesmann Maschinenfabrik GmbH auf der Metav 2010: Halle 16, Stand C65



