Vor diesem Hintergrund hat Zwick das Produktprogramm zur Prüfung von Metallen erweitert und die Großfallwerke der Baureihe DWT von 20 bis 100 kJ eingeführt und standardisiert. Der Fallgewichtsversuch als Prüfverfahren dient zur Bewertung von Bruchflächen ferritischer Stähle.
Verformungs- und Sprödbruchfläche visuell ermittelt
Durch visuelles Ermitteln werden dabei die relativen Anteile von Verformungs- und Sprödbruchfläche bestimmt. Ferritische Stähle werden im Allgemeinen bei Pipeline-Rohren oder bei Blechen zur Herstellung solcher Rohre eingesetzt.
Die Prüfrichtlinie „Recommended practice 5L3“ des „American Petroleum Institute“ (API) beschreibt das Prüfverfahren, bei dem die sogenannten Großfallwerke eingesetzt werden.
Bei dieser Norm des Spezialisten wird festgelegt, wie die Pipeline-Rohre für Gas, Wasser, Öl geprüft werden sollen. Beispielsweise werden Vorgaben der Materialfestigkeiten definiert oder wo die Proben aus dem Rohr entnommen werden sollen.
Bei der konkreten Prüfung wird eine an beiden Enden gelagerte Probe mit einer kalteingepressten Kerbe zerschlagen, wobei die Schlageinwirkung gegenüber der Kerbe erfolgt.
Da die Probendicken entsprechend den Pipeline-Rohren groß sind, sind zum Durchschlagen der Probe hohe Schlag-Energien bis zu 100 000 Joule erforderlich.
Die Zwick DWT Großfallwerke zeichnen sich besonders durch ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept aus, das im Prüfmodus keinen Zugriff in den Prüfraum erlaubt.
Weiterhin sind beim Fallwerksversuch hohe Probendurchsätze gefragt, die Zwick mit einer pneumatischen Zuführung des Werkzeuges inklusive der Probe in den Prüfraum realisiert, so das Unternehmen.



