Die Dosier- und Mischanlagen von Tartler gibt es – je nach Größe der verwendeten Materialgebinde (20, 50, 200 l) – in verschiedenen Basisversionen.
Ein im Formenbau vielfach eingesetzter Typ der Dosier- und Mischanlagen ist die Tardosil 200, die serienmäßig einen Ausstoß von 0,5 bis 5 kg pro Minute leistet.
Dank moderner Steuerungstechnik von Siemens (S7) ermöglicht sie die stufenlose und exakt reproduzierbare Regelung der Mischungsverhältnisse von 100:3 bis 100:15, heißt es.
Mischanlage ermöglicht extreme Viskositäten
Mit der statisch-dynamischen Vermischung können je nach Bedarf sehr hohe Harz-Viskositäten von bis zu 500.000 mPas (hochpastös) sowie sehr niedrige Härter-Viskositäten von 50 bis 2000 mPas (wasserdünn) eingesetzt werden.
Darüber hinaus lässt sich die Dosier- und Mischanlage für einen sehr hohen Ausstoß auslegen und kann durch zahlreiche Ausrüstungsoptionen (Mischkopfgalgen, Durchflussmessung, automatisches Nachfüllen, Fernwartung) optimal in die Produktionsprozesse des Formen- und Modellbaus integriert werden.
Neuer Mischer in Kunststoff
Ein Qualitätsmerkmal der Dosier- und Mischanlagen ist der im Hause Tartler erfundene rotierende Statikmischer mit Drehzahl-Regelung. Er lässt sich aufgrund seiner kompakten Bauweise als Handmischkopf oder in automatisierten Systemen mit Roboter- und CNC-Technik verwenden.
Der rotierende Statikmischer garantiert nach Aussage des Unternehmens, dass die Silikonharze optimal gemischt werden und sich in der gewünschten Dosierung exakt auftragen lassen.
Neu entwickelt hat das Unternehmen den statisch-dynamischen Mischer vom Typ 22/4 D, der mit und ohne Drehzahlabfrage angeboten wird. Dieser leichte Mischer ist komplett in Kunststoff ausgeführt und dient als Alternative zum kostenintensiven Stahlmischer 20/06 D.



