In der Leichtmetallzerspanung sind die Bearbeitungszeiten aufgrund neuer Schneidstoffe bereits so gering, dass die Stückkosten vorrangig durch Nebenzeiten entstehen, so der Hersteller, deswegen besteht noch Optimierungspotenzial.
Das erschließen hohe Achsgeschwindigkeiten und Direktantriebe in den Linear-, Teil- und Schwenkachsen des Bearbeitungszentrums, so der Hersteller.
Zwei Motorspindeln mit getrennten Vorschubantrieben
Die 3-Achs-Bearbeitungseinheit besteht aus zwei Motorspindeleinheiten mit getrennten Vorschubantrieben auf einer gemeinsamen X- und Y-Achse. Die hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit resultiert aus dem Einsatz von Linearmotoren in allen Achsen und Rollenführungen.
Anstatt einer Pendelachse verfügt die Linearmaschine über einen Doppelpalettenwechsler und ein automatisches, hydraulisches Palettenspannsystem. Bei schnell wechselnden Bearbeitungsaufträgen ist die Maschine laut Hersteller besonders flexibel.
Komplettbearbeitung in einer Aufspannung
Über das automatische Palettenspannsystem erfolgt die Aufnahme auf den Schwenk- und Teilachsen. Damit können zwei zusätzliche Kanäle geöffnet werden, so dass bei der Bearbeitung permanenter Spanndruck anliegt.
Ein Palettentransportiersystem komplettiert den Lieferumfang. Angestrebt wird eine Komplettbearbeitung in einer Aufspannung. Das bietet neben hoher Genauigkeit auch Zeitersparnis bei der Werkstückhandhabung.
Automationszelle steigert Produktivität
Weiteren Anwendernutzen stellt die Ausstattung mit einer vorgeschalteten Automationszelle dar, die Samag als standardisiertes Modul für seine Bearbeitungszentren anbietet. Die Roboterfunktionen zum Bestücken der Maschine können kundenspezifisch angepasst werden.



