Die Herstellung basiert auf 6 mm dicken Kunststoffplatten aus Polyethylen (PE 80) oder Polypropylen, zum Beispiel PP-H 100.Das Verschweißen erfolgt bei bestimmten Druck und geregelter Temperatur.
Kunststoffplatten halten höherer Belastung stand
Bei dieser zweiten Produktgeneration von Kunststoffplatten wird die Flexibilität bei den Stegabständen als Vorteil hervorgehoben.
Sie ermöglichen eine höhere Plattenbelastung, so dass Rechteckbehälter mit einem Volumen von 5 m3 und mehr ohne Stahlverstärkung gebaut werden können.
Standardmäßig liegen die veränderbaren Stegabstände bei 56 bis 140 mm bei Plattendicken bis 8 mm.Kundenspezifische Abmessungen mit statischem Nachweis (FEM) sind möglich.
Desweiteren wird bei den Hohlkammer-Kunststoffplatten auf folgende Vorteile verwiesen: auf eine hohe Steifigkeit und Stabilität trotz niedrigem Vollmaterialgewicht sowie auf eine hohe Schall- und Wärmedämmung bei sehr guter chemischer Beständigkeit.
Kunststoffplatten für vielfältige Anwendungen
Das Anwendungsspektrum für die Hohlkammerplatten aus Kunststoff ist breit gestreut.So sind sie zum Beispiel für Leichtbauschalungen, Schwimmbäder oder Schallschutzwände mit und ohne Füllung geeignet.
Im Apparate- und Maschinenbau können daraus begehbare Deckel für Behälter, Abdeckungen für Galvanikbäder sowie als Schwimmpontons für Transport- und Versorgungsleitungen auf See hergestellt werden.
In der Agrartechnik werden Anwendungen bei der Auskleidung von Silos und Transportboxen gesehen.
Aber auch die Automobilindustrie und die Innenauskleidung von Lkw-Laderäumen seien potenzielle Anwendungsbereiche.



