Das Zeitrelais bekommt vom Prozessor ein Rechtecksignal 24 VDC. Wird für eine einstellbare Zeit (über Potenziometer einstellbar von 1 bis 1000 ms) keine Flanke erkannt, dann schaltet das Ausgangsrelais die Steuerung ab.
Dazu kann das Ausgangssignal durch eine übergeordnete Steuerung ausgewertet oder zum Beispiel direkt in einen Not-Aus-Kreis geschaltet werden. Das Zeitrelais eignet sich für Spannungen von 24 bis 240 V Wechsel- und Gleichstrom. Das Verteilereinbaugehäuse ist 35 mm breit.
Einsatz des Zeitrelais in der Steuerungstechnik
Das Zeitrelais eignet sich vor allem für den Einsatz in der Steuerungstechnik, wo zunehmend Industrie-PC (IPC) eingesetzt werden, teilweise mit dezentraler Intelligenz. Einzelne Arbeitsabläufe werden unabhängig voneinander gesteuert. Bei Ausfall oder Störung einer Komponente kann es deshalb erforderlich sein, eine komplette Maschine oder Anlage vollständig abzuschalten.



