Maschinenbau

Filterpatronenhersteller UAS setzt auf Nanofasern zur besseren Staubabsaugung

Als Grund dafür seien Nanofasern, die wie ein feinmaschiges Netz auf dem Filtersubstrat gespannt sind und einen Durchmesser von 70 bis 150 nm haben. Daraus resultierten zahlreiche Vorteile.

So wird beim Anscheiden von Feinstaub im unteren Sub-Mikrometerbereich der MERV-15-Standard (Minimum Efficiency Reporting Values basiert auf Ashare-Standard 52.2-1999) erfüllt, wie laut UAS ein unabhängiges Prüflabor bestätigte. Ein Eindringen des Staubes ins Filtersubstrat wird verhindert, was die kontraproduktive Tiefenfiltration hemmt. Somit bleibe der Druckverlust während des Betriebs auf deutlich niedrigerem Niveau. Dadurch würden Energiekosten eingespart.

Verbrauch an Druckluft kann mit neuer Staubfilterpatrone reduziert werden

In Kombination mit einer differenzdruckabhängigen Abreinigung des Filterkuchens kann der Druckluftverbrauch im Vergleich zum zeitgesteuerten Abreinigen zusätzlich reduziert werden. Das wirkt sich auch auf die Schallemissionen positiv aus.

Aufgrund Nanofasern liegt die Filterflächenbeladung deutlich der konventioneller Filtermedien. Dadurch lässt sich die notwendige Filterfläche oder Anzahl der Filterpatronen reduzieren und das Filtersystem (SFC) kompakter dimensionieren. Das spart Investitionskosten ein und verkleinert die benötigte Standfläche für die Filteranlage, resümiert der Hersteller.

Eine weitere Kosteneinsprung wird in der besseren Entfernung des Filterkuchens durch Druckluftabreinigung der SFC-Patronenfilters gesehen. Aufgrund der besseren Entfernung verlängere sich die Standzeit. Man spricht vom Faktor 2.



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