Im Vergleich mit konventionellen, statischen Bearbeitungszentren zeichnet sich diese Zelle durch ein hohes Maß an Flexibilität und durch ihren modularen Aufbau aus, betont der Hersteller. Dabei befördert der Sortierroboter Rohbleche von der Auslagerungsstation des Lagers auf den Wechseltisch der Lasermaschine, sortiert die Fertigteile in zuvor definierte Ladeträger ab und realisiert die Entsorgung der Restgitter.
Welches Teil an welchem Platz abgelegt wird, definiert die Absortiersoftware Pro Sort automatisch. Es soll dabei möglich sein, die Teile in definierte Behälter und innerhalb dieser an einem ganz bestimmten Platz ablegen zu lassen. Auf diese Weise sind die Artikel für den nachgeordneten Bearbeitungs- und Logistikprozess bereits optimal vorsortiert. Zum anderen können zu einem späteren Zeitpunkt benötigte Teile in eine Palette absortiert und automatisch zurück in das angeschlossene Lagersystem transportiert werden.
Beim flexiblen Fertigungssystem Pro FMS handelt es sich um eine Softwarelösung zur Steuerung aller Lager- und Bearbeitungsprozesse der Produktionszelle. Anhand von rechnerverwalteten Kundenaufträgen und Fertigungsstücklisten sowie unter Berücksichtigung verschiedener Optimierungskriterien, sollen laut Hersteller, die angeschlossenen Maschinen mit Bearbeitungsmaterial und Produktionsaufträgen versorgt werden. Die Ergebnisse sind demnach vor allem verringerte Produktionsdurchlaufzeiten und durch den mannarmen Betrieb auch reduzierte Personalkosten.



