Das ergab ein Vergleich mit einem Motorsockel, der bisher aus mehreren geschweißten Profilen bestand und nun bei der Claas Guss GmbH, Bielefeld, einteilig gegossen wird.
Ein Grund dafür wird in der so genannten Topologieoptimierung bei der Umkonstruktion gesehen. Dieses Konstruktionsprinzip vermeide hohe Spannungspitzen im Gussteil bei großer Gestaltungsfreiheit, heißt es.
Für die Bauteilgestaltung werden bionische Gesetzmäßigkeiten nutzbar gemacht. Dazu kommen Softwaremodule zur Anwendung, die natürliche Konstruktionsprinzipien für lasttragende Strukturen in mathematische Algorithmen umsetzt. Bei Claas Guss wird dieses Konstruktionsprinzip bereits seit zwei Jahren angewandt. Ziel ist es, die Entwicklung lastfallgerechter Gussteile weiter zu verbessern.



