Kern des Systems ist die Kleinsteuerung FP-Sigma mit Positionierbaugruppen für zwei, vier und acht Achsen mit den Servoantrieben der Serie Minas A4N.
Damit können bis zu 16 Achsen über Ethernet und eine einzige Kleinsteuerung betrieben werden. Die Positionierbaugruppen verfügen über zwei Ethernet Ports für Ringleitungen und drei digitale Handradschnittstellen. Für die Vernetzung zwischen Positionierbaugruppe und Antriebsumrichter werden kostengünstige Standard Ethernet Kabel eingesetzt, die maximale laut Panasonic Entfernungen von 60 m zwischen den einzelnen Antriebsverstärkern (gesamte Länge im Ring: 200 m) überbrücken können.
Der Lageregelkreis wird nicht in der Steuerung sondern im Antriebsumrichter geschlossen – und ist somit unabhängig vom Zyklus der Steuerung. Mit Hilfe von Beispielprogrammen für Linear- und Kreisinterpolation, die gemäß IEC61131-3 erstellt wurden und dem Anwender zur Verfügung stehen, lassen sich Zwei- und Drei-Achs-Interpolationen sehr einfach und kostengünstig lösen, heißt es weiter.
Die Parametrierung der Antriebe wird durch das verbesserte „Autotuning“-Verfahren vereinfacht. Verfügbar sind Antriebe im Leistungsbereich von 50 W (0,16 Nm Nennmoment) bis 5 kW (15,8 Nm Nennmoment) mit Nenndrehzahlen zwischen 3000 – 5000 min-1.



