Mit der auf die Graphitbearbeitung hin optimierte Diamantbeschichtung werden die Qualitätsvorgaben des Kunden bewältigt.
Diamant widersteht hohem Verschleiß und hat einen geringen Reibwert. Deshalb verkleben bei Zerspanwerkzeugen mit glatten Diamantbeschichtungen Werkstückmaterial und Diamantoberfläche nicht.
Im Gegensatz zum teuren Naturdiamant und zum weniger flexiblen polykristallinen Diamant können laut Cemecon Diamantschichtwerkstoffe auf nahezu allen Geometrien in gleichmäßigen Schichtdicken aufgebracht werden. Sie sind daher in Sachen Anwendungsspektrum deutlich überlegen und stellen die preisgünstigste Alternative dar.
Während der Graphitbearbeitung kommt es bei den eingesetzten Werkzeugen neben der Fertigungsgenauigkeit bei komplexen Geometrien auf die erreichbare Abtragsrate an. Bisher verwendete Schneidwerkzeuge stoßen auf Probleme, da Graphit ein äußerst sprödes Material ist. Weil es zu keiner plastischen Verformung des zu zerspanenden Materials kommt, bildet sich beim Bearbeiten von Graphit kein Span.
Stattdessen bewirkt die Feinstaubanströmung eine große Abrasion am Werkzeug. Es entsteht eine enorme Reibung beim Zerspanprozess und hoher Verschleiß ist vorprogrammiert – deshalb ist Diamant nach Angaben des Unternehmens mittlerweile Standard.
Im Falle des Werkzeugherstellers Voha-Tosec, der für einen Kunden einen neuen Kugelkopffräser zur Herstellung von Graphitelektroden entwickelte, wurde Cemecon frühzeitig zu Rate gezogen. Cemecon entschied sich für den CCDia-Diamantschichtwerkstoff, der in Zusammenarbeit mit Voha-Tosec nach Einsatztests beim Endanwender entsprechend den Anforderungen angepasst wurde. Der Einsatz der neuen Kugelkopffräser in der Praxis zeigt laut Cemecon einen maximal möglichen Materialabtrag und beste Oberflächengüten.



