Maschinenbau

Neuer 7-poliger Steckverbinder für Anwendungen in Schutzzone 1

Die neue Variante mit der Ex-Kennzeichnung EII 2G Ex de IIC T6, wurde für Zone-1-Anwendungen in der Niederspannungstechnik entwickelt. Sie ist auf eine Bemessungsspannung von bis zu 400 VAC sowie einen Bemessungsstrom bis 16 A ausgelegt.

Miniclix-Steckverbinder dienen zum Trennen nichteigensicherer Signale in explosionsgefährdeten Bereichen. Die innovative Technik ermöglicht es Anwendern, alle Geräte und Systeme im Betrieb in der Zone 1 ohne Abschalten oder besondere Genehmigung zu installieren, warten oder auszutauschen; Ex-d-Feldgeräte können mit einem Verbinder zu Plug-and-Play-Geräten umgerüstet werden, wird erläutert.

Die neue Variante bietet zwei Kontakte mehr als die bereits erhältlichen Modelle und unterstützt zudem größere Leitungsquerschnitte bis 15 mm Durchmesser. Für die Baureihe, die bisher vor allem in der Signal- und Bustechnik und im Industrial Ethernet breite Verwendung findet, erschließen sich so weitere Anwendungsgebiete. Ein Einsatz bietet sich für die 7-polige Miniclix-Version zum Beispiel bei Drehstrommotoren mit Wicklungsüberwachung oder auch für Servo-Signale zur Drehzahlsteuerung an, so das Unternehmen.

Die Verbinder erreichen die Schutzart IP66/IP68 und sind wahlweise in Kunststoffgehäusen, in vernickeltem Messing oder in Edelstahl erhältlich. Auf Wunsch sind sie mit vorkonfektionierten Leitungen lieferbar. Auch bei der 7-poligen Ausführung stehen Varianten für armierte Kabel und den direkten Einbau in Ex-d-Gehäuse zur Verfügung.



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