Die Maschinen basieren laut Hersteller auf vier Kerntechnologien: lineare Servomotoren, Windows-basierte CNC-Steuerungen, hochwertige Keramikkomponentenund Glasmaßstäbe sowie moderne Kontrollsteuerungen.
Ein Softwarepaket zur Optimierung des Erodierprozesses, Q3-Vic genannt, kann die Leistung von Schneid- und Senkerodiermaschinen um bis zu 40% steigern, so der Hersteller. Es überträgt die 3D-Daten direkt vom CAD-System über ein Interface auf die 3D-LQ-Steuerung der Erodiermaschinen.
Dort werden die Daten durch eine spezielle Software analysiert und automatisch in die passenden Prozessparameter umgesetzt. Damit wird nach Auffassung des Herstellers die Lücke in der dreidimensionalen Prozesstechnik geschlossen und der zeitintensivere Umweg über CAM-Systeme und abstrakte 2D-Daten eliminiert.
Durch die intelligente Q3-Vic-Technik wissen die Steuerungen der Erodiermaschinen zu jeder Zeit exakt, wie das Werkstück bearbeitet werden soll –ein manueller Eingriff von außen ist somit nicht mehr notwendig, wird erläutert. Die LQ-Steuerung berechne nicht nur automatisch die Achsenbewegungen der Maschine, sondern auch jene Parameter für Stromimpuls und Funkenspaltkontrolle, die den Verschleiß während des gesamten Prozesses auf ein Minimum reduzieren.
Als Basis gelten immer die Daten, die eingelesen oder von der Maschine errechnet wurden. Rüstkosten werden so minimiert – dabei sind die Arbeitsergebnisse unabhängig vom Fachwissen des Bedienungspersonals.
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