Wie es sich mit Leistung und Wirtschaftlichkeit dieser synthetischen Walzöle verhält, zeigte beispielhaft ein Betriebsversuch bei Arcelor Gent, größter Stahlproduzent Belgiens. Zehn Monate lang lief der Test mit dem Kaltwalzöl Trenoil S 829. Die Ergebnisse waren laut Hersteller überzeugend. Arcelor Gent habe bereits auf das Produkt umgestellt und werde die Zusammenarbeit weiter intensivieren.
Das Kaltwalzöl Trenoil S 829 wurde speziell für Arcelor Gent entwickelt. Wie alle Produkte der Trenoil-S-800-Reihe verfügt das Walzöl über PDE-Emulgatoren mit sehr hoher Waschwirkung. Doch der Schmierstoff kann viel mehr, wie die Versuchsergebnisse zeigen. Das Kaltwalzöl hat im Betriebsversuch an einem von zwei Tandem-Gerüsten, eine hervorragende Schmierwirkung bewiesen, so der Hersteller. Der Energieverbrauch sank um 3,5% (entspricht 2,3 kWh/Tonne), die Walzkräfte um 7%. Verglichen mit dem vorher eingesetzten Produkt war außerdem die Bandsauberkeit konstant um 6% höher, bei gleichzeitig niedrigerer Standardabweichung.
Der Verbrauch an Walzöl bei diesem Versuch betrug etwa 200 g/t. Im Vergleich zum vorher eingesetzten Walzöl bedeutet dies eine Einsparung von 25%. Insgesamt konnten durch die Verbrauchsreduktion die gesamten Schmierstoffkosten bei Arcelor Gent um 25 bis 30 % reduziert werden. Den Angaben nach überzeugte auch das Handling der Emulsion. Selbst bei abgestellter Anlage, so der Hersteller, ohne weiteres Heizen und Zirkulieren, traten keine Bakterizide oder Fungizide auf und der Reinigungsaufwand aufgrund der größeren Sauberkeit von Walzgerüsten und Emulsionstanks war vergleichsweise gering.
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