Maschinenbau

Reinigung von Aluminiumplatten mit kleinen Sacklöchern im Spritzverfahren

Aus den Platten werden beim Anlagenbetreiber Eppendorf Instrumente in Hamburg Laborbehältnisse hergestellt. Die Anforderungen an das Reinigungsergebnis der Anlage (Baugröße 480) sind laut BVL: Die kleinen Sacklochbohrungen der Behältnisse müssen frei von Spänen und am Ende das gereinigte Gut nahezu trocken sein.

Bei der Herstellung der Behältnisse fällt eine große Menge an Spänen an, die nach den Zerspanprozessen insbesondere in den kleinen Bohrungen mit 2 mm Durchmesser haften bleiben. Um eine effektive Behandlung, sowohl in Bezug auf die Reinigung als auch auf die Trocknung der Teile zu erreichen, wurden die Werkstückträger laut BVL so konzipiert, dass Spritz- und Blasdüsen ihre Wirkung im Bereich der kleinen Bohrungen optimal entfalten können.

Gereinigt wird im Spritzverfahren (Rhönradprinzip mit drehendem Korb). Der Spritzdruck beträgt 2 bar, die Umwälzleistung für das wässrige Reinigungsmedium (2% Neutralreiniger) 150 l/min. Eine Spritzdruckerhöhung auf 4,3 bar ist möglich. Die Taktzeit je Charge liegt bei 10 min, die Medientemperatur bei 60 °C. Für das Reinigungsmedium ist ein 280 l großer Tank installiert. Die Nutzabmessungen des Korbes betragen 320 mm × 200 mm × 480 mm.

Für die Trocknung der Aluminiumteile kommt Heißluft zur Anwendung. Die heiße Druckluft wird dazu mit 5 bar eingeblasen (Impulsblasen). Zur Aufbereitung des Reinigungsmediums ist ein Einfachfilter (Beutelfilter Gr. 1) vorhanden, außerdem ein Absaugschwimmer. Die Nachrüstung eines Plattenphasentrenners ist möglich.



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