Maschinenbau

Auswechselbarer Spindelkopf präsentiert

Wichtigste Änderung gegenüber dem Vorgängermodell ist die Luft- statt Wasserkühlung, wie Markos Damigos, Geschäftsführer der IBAG Deutschland GmbH, im Gespräch mit MM Maschinenmarkt online erläuterte. Dies sei die Voraussetzung dafür gewesen, dass der Spindelkopf automatisch ausgetauscht werden kann.

„Obwohl der Spindelkopf 40000 Umdrehungen pro Minute schafft, steigt die Temperatur im Inneren nicht über 35 Grad“, erklärte Damigos weiter. Dies liege zum einen an den neuen Speziallagern, die IBAG für diese Zwecke entwickelt habe. Zum anderen ist das Gehäuse des Spindelkopfs jetzt mit Kühlrippen ausgestattet, die die Wärme besser abführen.

Eine weitere Neuentwicklung des Unternehmens für den Spindelkopf ist ein Frequenzumformer mit integrierten SPS-Funktionen. Jetzt ist laut Damigos eine Stromversorgung mit 220 V möglich. Damit reichen auch wenige Kabelverbindungen für den Anschluss des HKF95_Q, was wiederum das automatische Auswechseln vereinfacht.

Für die Prozesssicherheit ist der Spindelkopf jetzt mit einem Sensor ausgestattet. Bei Hitze oder Widerstand wird automatisch auf Notaus geschaltet. Weitere Parameter zum Ausschalten sind programmierbar, versicherte Damigos. Hinzu kommen selbsttätige Abdeckungen, die die Kontakte vor Schmutz und Spänen im ungekuppelten Zustand schützen.



Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar