Sie zeichnen sich laut Angaben des Unternehmens vor allem durch ihre flache Bauweise aus. Die Kraftübertragung erfolgt durch mehrere im Eingriff befindliche Kurvenrollen.
Diese sind gegeneinander verspannt und sorgen so für Spielfreiheit. Die frei programmierbaren Schwerlastdrehtische gibt es in mehreren Varianten bis zu einer maximalen dynamischen Belastung von 250 kN und einer statischen Belastung von 450 kN. Durch die große Mittenöffnung können Energiezuleitungen geführt werden. Eine sehr genaue Nadellagerung ermöglicht große Belastungen in Axial- und Radialrichtung. Die zulässigen Massenträgheitsmomente belaufen sich auf 60000 kgm2.
Als besondere Vorteile hebt Weiss die Genauigkeit und Dynamik der Drehtische hervor, die auch aus dem weit außenliegenden Kurvenantrieb resultieren. Im Vergleich zu bisherigen Rundschalttischen sollen sich daraus Zeiteinsparungen von 30 bis 40% ergeben.
Eine von dem Buchener Unternehmen bereits realisierte Anwendung befindet sich derzeit bei Audi in Ingolstadt im Serienanlauf. Dort bringt der Drehtisch Karosserieteile wie Unterboden und Seitenteile für das Schweißen und Montieren in die richtige Position. Außer im Rohbau kommen die Drehtische auch bereits in der Motorenmontage zum Einsatz, eignen sich aber grundsätzlich für alle Anwendungen, bei denen schwere Bauteile schnell und genau positioniert werden müssen.



